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Management 20.12.2017 07:59

7.4 Mio. Prämien für IP-Suisse Bauern

Den rund 4500 IP-Suisse Weizen-, Roggen- und Rapsproduzenten werden für die Ernte 2017 rund 7.4 Mio. Fr. Prämien ausgeschüttet. Diese vergelten die Mehraufwände der IP-Suisse Bauern für ihre umweltschonende, ganzheitlich nachhaltige Landwirtschaft. Der Prämienbetrag kommt dank der hohen Nachfrage nach IP-Suisse Mehl zustande.

2017 erwies sich an den meisten Standorten als gutes Getreidejahr. Die Erträge lagen deutlich höher als im ertragsschwachen 2016. Die Sorten der Klasse TopQ konnten ihren Anteil weiter steigern. Die hohe Prämie der Hochqualitätssorten Lorenzo, Molinera, Runal, erlauben auch hier eine wirtschaftlich konkurrenzfähige Produktion. Zusammen mit den IP-Suisse Mischungen besteht weiterhin eine hohe Nachfrage danach. Der Prämienbetrag kommt dank dieser hohen Nachfrage nach IP-Suisse Mehl durch Migros/Jowa, Hiestand, Naturel Bäckereien, Fortisa/McDonald’s, Fredy’s und weitere Abnehmer zustande und wird durch diese finanziert.

Nachhaltige Landwirtschaft hat einen Wert
IP-Suisse Bauern setzen sich für eine ganzheitlich nachhaltige Landwirtschaft ein. Beim Getreideanbau halten sie beispielsweise strenge Vorschriften zum Boden- und Pflanzenschutz sowie zur Düngung ein und führen die Unkrautregulierung grundsätzlich mechanisch durch. Überdies schaffen IP-Suisse Bauern mit vielfältigen, gezielten Massnahmen natürliche Lebensräume, belassen und pflegen Teile des Landes naturnah und fördern so die Artenvielfalt. All diese Mehrleistungen werden von den Abnehmern mit einer Prämie belohnt. Die IP-Suisse bedankt sich dafür bei den Marktpartnern, wissend, dass die Prämie im schwierigen Umfeld im Detailhandel nicht selbstverständlich ist.

Produzenten gesucht
Um die hohe Nachfrage nach IP-Suisse Getreide auch im kommenden 2018 quantitativ und qualitativ sicherstellen zu können, sucht IP-Suisse zusätzliche Getreideproduzenten. Interessierte Bauern können sich bei der Geschäftsstelle von IP-SUISSE melden (031 960 60 00 oder L_hc__essiuspi--edierteg).

Quelle: IP-Suisse
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  •  Redaktion [RED]

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