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Archiv2015 18.03.2016 11:37

BASF: Dossier für neues Fungizid eingereicht

BASF hat das regulatorische Dossier für die Zulassung des neu entwickelten Fungizids Revysol in der EU eingereicht. Gemäss dem Hersteller ist es ein innovativer Wirkstoff mit herausragender Wirksamkeit gegen zahlreiche Pilzerreger.
  • (zvg)

BASF hat das regulatorische Dossier zur Zulassung des neuen Wirkstoffs Revysol® bei der Europäischen Union (EU) eingereicht. Das BASF-Fungizid kommt aus der chemischen Wirkstoffklasse der Triazole (SBI). Umfangreiche Forschungen belegen gemäss BASF eine hohe biologische Wirksamkeit gegen eine Vielzahl von schwierig zu kontrollierenden Pilzkrankheiten.

«Wir sind davon überzeugt, mit Revysol ein hochwirksames Fungizid auf den Markt zu bringen, das Landwirten auf der ganzen Welt erhebliche Vorteile verschafft» sagt Markus Heldt, Leiter des Unternehmensbereichs BASF Crop Protection. Landwirte brauchen eine Vielfalt an Wirkmechanismen, die sie in Kombination oder im Wechsel mit anderen Produkten einsetzen können. Revysol werd im künftigen Resistenzmanagement eine entscheidende Rolle spielen. «Mit diesem exzellenten Wirkstoff setzen wir ein deutliches Zeichen für unsere führende Position im Bereich der Fungizide», sagt Heldt.

Fungizide aus der Wirkstoffklasse der Triazole haben sich bei der Bekämpfung von Pilzerkrankungen, die Kulturpflanzen massiv schädigen und die Qualität landwirtschaftlicher Erzeugnisse beeinträchtigen können, wie zum Beispiel Septoria tritici und Rost in Getreide, bewährt. Allerdings sei seit mehr als zehn Jahren kein neues Molekül mit dieser Wirkungsweise auf den Markt gebracht worden, schreibt BASF in einer Medienmitteilung. Dadurch erhöht sich das Resistenzrisiko, während Landwirten immer weniger Alternativen bei der Krankheitskontrolle zur Verfügung stehen.

Revysol wird in kundenspezifischen Produktformulierungen angeboten, um Landwirten weltweit leistungsstarke Fungizid-Lösungen zur Verfügung zu stellen. Erste Markteinführungen seien, nach Registrierung durch die jeweiligen Behörden, ab 2019 geplant.

Quelle: BASF
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  • Gabriela Küng
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