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Archiv2016 30.11.2016 11:43

Betriebe gesucht für Flüchtlings-Pilotprojekt

Der Schweizer Bauernverband sucht schweizweit Betriebe, die 2017 beim Pilotprojekt «Flüchtlinge als Arbeitskräfte in der Landwirtschaft» mitmachen und damit einen Beitrag zur besseren Ausnutzung des Potenzials an inländischen Arbeitskräften leisten.
  • (Bild: SBV)

Im Rahmen des 2015 lancierten Pilotprojektes konnten in den letzten zwei Jahren wertvolle Erfahrungen für die Integration von vorläufig Aufgenommenen und anerkannten Flüchtlingen als Arbeitskräfte in der Landwirtschaft gesammelt werden, wie der Schweizer Bauernverband (SBV) mitteilte. Das Projekt sei laufend weiterentwickelt worden und Rückmeldungen von involvierten Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden hätten gezeigt, dass beide Seiten zufrieden waren. Mit diesem Vorhaben leiste der SBV, mit der Unterstützung des Staatssekretariats für Migration, einen wichtigen Beitrag zur besseren Ausnutzung des inländischen Arbeitskräftepotenzials.

Das Pilotprojekt geht nun in die Schlussrunde und bietet auch 2017 maximal 15 Betrieben die Möglichkeit, einen Flüchtling während drei bis zwölf Monaten zu beschäftigen. Der Bruttolohn für den ersten Monat beträgt 2300 Schweizer Franken. Ab dem zweiten Arbeitsmonat bezahlen die Arbeitgeber den Flüchtlingen den Mindestlohn, der in den meisten Kantonen 3210 Franken beträgt. Die Pilotbetriebe erhalten für ihren zusätzlichen administrativen Aufwand im Zusammenhang mit der Evaluation des Projekts 200 Franken pro Monat. Weitere 200 Franken werden ihnen als pauschale Entschädigung ausbezahlt, sofern die Arbeitskräfte auch auf dem Betrieb wohnen und von der Familie verpflegt werden.
Der SBV ist für das kommende Jahr schweizweit auf der Suche nach Betrieben, die sich bereit zeigen beim Pilotprojekt mitzumachen.

Interessierte können sich bei Monika Schatzmann, Leiterin Agrimpuls melden: L_hc__slupmirga--nnamztahcs__akinom, Tel. 056 461 78 41 

Quelle: Schweizer Bauernverband
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