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Verschiedenes 12.06.2017 13:15

BFH-HAFL: 50 Jahre grüne Innovation

Am 9. Juni 2017 feierte die Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL der Berner Fachhochschule mit einer ganztägigen Veranstaltung ihren 50. Geburtstag. Neben Referaten, Podien und Parallel-Konferenzen zu hochaktuellen Herausforderungen in der Forschung erwarteten die rund 250 geladenen Gäste auch Rundgänge auf dem Campus in Zollikofen.
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Am 2. Oktober 1967 nahm das damalige Schweizerische Landwirtschaftliche Technikum mit 75 Studenten den Betrieb auf. Es folgten 50 Jahre geprägt von Wachstum und Innovationen. Heute zählt die Hochschule für Agrar- Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL über 900 Studierende und Mitarbeitende. Den Weg vom «Buure-Tech» zur HAFL zeigte deren Direktorin Magdalena Schindler in ihrer Begrüssungsrede auf. Für sie war die Erweiterung des Studienangebots durch die Wald- und die Lebensmittelwissenschaften der zentrale Meilenstein: «Die Breite, die wir dadurch gewonnen haben, macht meines Erachtens eine Hochschule erst richtig aus. Denn sie ermöglicht wahre Interdisziplinarität.»

Bernhard Pulver, Regierungspräsident des Kantons Bern, beleuchtete in seiner Rede die Rolle der HAFL in der bernischen und schweizerischen Bildungslandschaft. Dabei strich er heraus, dass sich die Nachhaltigkeit wie ein roter Faden durch die Geschichte der HAFL ziehe: «Die Nachhaltigkeit ist bei allem was hier getan wird stets eine Handlungsmaxime. So hat sich die HAFL diesbezüglich in den vergangenen Jahrzehnten eine Vorreiterrolle erarbeitet.»

Reichhaltiges Programm mit Abwechslung
Einen Blick in die Zukunft der Lehre an Hochschulen wagte Franziska Zellweger von der Pädagogischen Hochschule in Zürich. Sie rät den Hochschulen, sich besser früher als später mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen und das Lernen zu einem aktiven und sozialen Prozess zu machen. 

Bei einer abschliessenden Podiumsdiskussion rückten Marie Garnier, Regierungsrätin Kanton Freiburg, Ute Seeling vom KWF Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V., Hans-Martin Wahlen, CEO Kambly SA und Schulrat BFH, die Frage ins Zentrum, wohin sich die Forschung der HAFL künftig entwickeln sollte – aus staatlicher, internationaler und privatwirtschaftlicher Perspektive.

Nach dem morgendlichen Symposium konnten die Gäste an verschiedenen Ständen und thematischen Rundgängen weiter in die aktuelle und vergangene Tätigkeit der HAFL eintauchen. Ebenfalls konnten sie sich in Parallelkonferenzen vertieft mit hochaktuellen Herausforderungen in der angewandten Lehre und Forschung auseinanderzusetzen: der Nachhaltigkeit von Nahrungsmittelsystemen, der Waldwirtschaft der Zukunft, der Landnutzung im Zeichen des Klimawandels und der Suche nach dem erfolgreichen Unterricht.

Quelle: HAFL
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  •  Redaktion [RED]

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