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Archiv2015 28.01.2016 11:46

Blick auf Dezember-Schlachtungen

Mehr Schlachtungen von Schafen und grossem Bankvieh, hingegen ein Rückgang bei den Schweinen und Kälbern. Im Dezember ergaben sich einige Schwankungen im Schlachtviehmarkt und auch die totalen Bruttomargen veränderten sich.

Im Dezember 2015 sind gegenüber der Vorjahresperiode mehr Schafe (+2,8%) und grosses Bankvieh (+6,0%) geschlachtet worden. Die Ausnahme der Kategorie grosses Bankvieh stellten die Kühe dar: 8,6% weniger wurden im Dezember 2015 geschlachtet, verglichen zum Vorjahr.
Da die Schlachtaktivität bei den Schweinen über die Festtage gedrosselt wurde, sank die Anzahl geschlachteter Schweine um 7,4% im Vergleich zur Vorjahresperiode.

Im Dezember lag der Produzentenpreis für Schlachtkühe 0.36 CHF/kg SG unter dem Vorjahresstand bei 6.17 CHF/kg SG (-5,5 %). Der Preis für grosses Bankvieh notierte 7,9 % über dem Vorjahresniveau mit aktuell 10.60 CHF/kg SG. Für Bankkälber erhielten die Produzenten 0.88 CHF/kg SG (5,6 %, tieferes Angebot als im Vorjahr) mehr (16.71 CHF/kg SG). Bankschweine galten 0.19 CHF/kg SG (5,1 %) mehr und kosteten 3.98 CHF/kg SG. Und der Lämmerpreis notierte 11.94 CHF/kg SG und damit 0.29 CHF/kg SG (2,4 %) tiefer als im Vorjahr.

Der langjährige Aufwärtstrend der totalen Bruttomargen im Rind- und Lammfleisch hat sich auch im vergangenen Jahr gehalten. Hingegen beim Schweinefleisch sank die Bruttomarge aufgrund der tiefen Produzenten- und Konsumentenpreisen um 3,6% ab im Vergleich zum Jahr 2014.

Die Bruttomarge von der Verarbeitung bis hin zur Verteilung wird anhand des Erlöses aus dem Verkauf der Teile des Körpers abzüglich des Einstandspreises beim Kauf des Schlachtkörpers berechnet. Beim Rind- und Lammfleisch fliessen zudem die Erlöse aus den nach Inlandleistung Schlachtung verteilten Importkontingenten in Form von Importvorteilen in die Bruttomargen.

Quelle: Marktbericht Fleisch
  • Autor/Redaktor
  • Sandra Frei [fs]
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