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Archiv2015 09.02.2016 10:51

Coop erhöht Tierschutzstandards für Truten im Ausland

Mehr Platz, einen Wintergarten und natürliches Licht im Stall – von diesen Anpassungen profitieren ausländische Truten, die für Coop produziert werden.
  • Bild: Dieter Kaiser  / pixelio.de

Coop teilt in einer Medienmitteilung mit, dass sie die Tierschutzvorschriften in der Trutenhaltung im Ausland erhöht haben. Die Coop-Lieferanten aus dem Ausland müssen deshalb seit Herbst 2015 strengere Vorschriften erfüllen als bislang. So haben Truten 40% mehr Platz, im Vergleich zu EU-Vorschriften und in den Ställen muss es neu natürliches Tageslicht haben, Kunstlicht reicht nicht mehr aus. Weiter wurden die Trutenhalter aufgefordert noch weitere Anpassungen vorzunehmen: die Truten müssen Zugang zu einem Wintergarten haben, eine flächendeckende Einstreu im Stall und im Wintergarten muss vorhanden sein und die Truten haben im Stall erhöhte Sitzgelegenheiten zur Verfügung. Damit will Coop auch die ausländischen Produktionsstätten dem Schweizer Tierwohlprogramm BTS (besonders tierfreundliche Stallhaltungssysteme) anpassen.

Höhere Tierwohlstandards – gleiche Preise
Die höheren Tierschutzanforderungen verursachen Kosten, dies unter anderem weil Wintergärten gebaut werden mussten und die Truten deutlich mehr Platz zur Verfügung haben. Coop hat sich aber entschieden, die Mehrkosten selber zu tragen, die Preise für die Kunden bleiben somit unverändert.

Quelle: Coop Medienmitteilung
  • Autor/Redaktor
  • Sandra Frei [fs]
    Redaktorin
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