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Archiv 2017 03.02.2017 06:27

Emmi: Mehr Umsatz dank Auslandsgeschäft

Der Milchverarbeiter Emmi hat im letzten Jahr dank Zukäufen und Wachstum im Ausland mehr Umsatz erwirtschaftet, wie der LID schreibt. In der Schweiz waren die Geschäfte rückläufig.
  • Emmi Hauptsitz (zvg)

Emmi hat 2016 einen Umsatz von 3.258 Mia. Franken erwirtschaftet, was gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 1.4 Prozent entspricht. Zulegen konnte der Milchverarbeiter vor allem dank Zukäufen und gut laufenden Geschäften in Ländern wie Tunesien und den USA.

Währungs- und akquisitionsbereinigt, hat Emmi im letzten Jahr 1 Prozent weniger Umsatz erwirtschaftet. In der Schweiz sank der Umsatz um 2.9 Prozent auf 1.741 Mia. Franken. Damit verdiente Emmi 2016 rund jeden zweiten Franken in der Schweiz. Der Luzerner Milchverarbeiter nennt unter anderem den Import- und Preisdruck als Gründe für das Minus. Vor allem das Käse-Segment sei davon betroffen gewesen, heisst es gemäss LID in einer Mitteilung. Weitere Faktoren seien tiefere Milchpreise sowie leicht geringere Milchmengen, die sich negativ auf den Umsatz ausgewirkt hätten, so Emmi.
Gewachsen sind die Geschäfte der Division Americas (USA, Kanada, Chile, Spanien, Frankreich und Tunesien). Der Umsatz stieg um 8.5 Prozent auf 865.6 Mio. Franken. Um währungs- und Akquisitionseffekte bereinigt, resultierte ein Zuwachs von 2.8 Prozent.

Das Europa-Geschäft blieb mit einem organischen Umsatzminus von 0,2 Prozent unter den Erwartungen. Rückgänge beim AOP-Käse sowie das schwächere Britische Pfund waren laut Emmi die Gründe für das Minus.

Emmi schaut positiv in die Zukunft: «Die Aufbauarbeit in Nischenmärkten wie Bio- und Ziegenmilchprodukte, die Stützung der Markenplattformen sowie diverse Akquisitionen aus jüngerer Zeit dürften unsere Umsätze künftig günstig beeinflussen», sagte Emmi-Chef Urs Riedener gemäss Mitteilung.

Quelle: LID
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  •  Redaktion [RED]

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