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Archiv2015 19.11.2015 17:36

Erfolgreicher Nationaler Brennertag

Am ersten Nationalen Brennertag «Die Schweiz brennt» öffneten 35 Schweizer Brennereien die Tore und zeigten dem Publikum ihr Handwerk. Die Verantwortlichen vom Schweizer Obstverband ziehen eine positive Bilanz.

Der Nationale Brennertag am 14. November 2015 zog zahlreiche Besucher an. 35 Brennereibetriebe öffneten ihre Türen und liessen das Publikum in ihre Brennkessel schauen. Das Publikum konnte hautnah erleben, wie Schweizer Brände entstehen und gleichzeitig kulinarische Köstlichkeiten geniessen. Ob Treberwürste, Kirschnudeln, Braten aus dem Brennhafen, Kirschfondue oder Schokoladenspezialitäten, die Angebote waren vielseitig.

Seit Jahrhunderten werden in der Schweiz in gewerblichen Betrieben und auf Bauernhöfen Destillate gebrannt. Die Kultur des Brennens hat sich im Laufe der Zeit weiter entwickelt. Die Marktposition des Fruchtbrandes hat sich in den letzten 20 Jahre verändert. Seit der Marktliberalisierung wird der Schweizer Markt mit ausländischen Produkten überschwemmt. Zahlreiche Traditionsbrennereien mussten schliessen, seltene Obstsorten sind gefährdet und ein Schweizer Kulturgut droht zu verschwinden. Mit «Die Schweiz brennt» wolle der Schweizer Obstverband die Schweizer Brände bei den Konsumenten wieder bekannter machen. Vorstandsmitglied Augustin Mettler sei überzeugt, dass es mit der Aktion gelungen ist, bei der Schweizer Bevölkerung das Verständnis für die reiche Brennerei-Kultur zu stärken.

Der Schweizer Obstverband und die Brennereien führten den Anlass zum ersten Mal durch. Die Organisationen und die beteiligten Brennereien sind sehr zufrieden. Geplant ist, dass die Aktion in den kommenden Jahren wiederholt ist.

Quelle: Schweizer Obstverband
  • Autor/Redaktor
  • Verena Säle [vs]
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