UFA REVUEUFA-Revue: Die Nummer 1 der Schweizer BauernDetailseitenMaster

Archiv2015 04.03.2016 09:30

Erste Schweizer Salate der Saison

Die ersten Schweizer Salate sind wieder auf dem Markt. Noch sind sie aus geschütztem Anbau wie Tunnels oder Gewächshäusern oder neu aus Hydrokultur. Die ersten Freilandsalate werden gegen Ende April erwartet.

Die ersten Salate aus Schweizer Produktion sind wieder in den Läden zu finden, meldet der Verband Schweizer Gemüseproduzenten. Noch stammen sie aus geschütztem Anbau, also entweder in Folientunnels oder im Gewächshaus in der Erde gewachsen, da es draussen noch zu kalt wäre. In allen Regionen werden momentan jedoch die ersten Salatsetzlinge auf die Felder gebracht – im Thurgau wurden die ersten Sätze überall gesetzt, auch im Seeland haben diese Woche die Gemüseproduzenten begonnen, Kopfsalat, Eichblatt, Eisberg oder Batavia zu setzen. In der Romandie ist man schon etwas früher dran.
Die Böden sind nach dem warmen Winter zwar nicht optimal aber dennoch gut bereit für die neue Gemüsesaison. Die Gefahr ist, dass wenn der Boden im Winter nicht richtig gefriert, mehr Schädlinge überleben. Die kalten Temperaturen der letzten Tage waren jedoch zu wenig kalt, um den bereits gesetzten Salatpflanzen etwas anzuhaben, sie sind mit Vlies abgedeckt. Ist es kalt, wachsen Salatpflanzen einfach weniger schnell. Die erste Freilandernte von Schweizer Salaten wird ab dem 20. April erwartet. Die Salatsaison ist somit im normalen Jahresdurchschnitt und nicht früher als in den Vorjahren.

Konsumtrends
Vor 10 oder 15 Jahren sei die Vielfalt an Salaten viel kleiner gewesen. Kopfsalat und Eisberg sind weiterhin die beliebtesten Salatsorten. Batavia ist in der Romandie viel beliebter, während die Deutschschweizer Kopfsalat lieber essen. Eichblatt ist stark am Kommen.

Quelle: Verband Schweizer Gemüseproduzenten
  • Autor/Redaktor
  • Verena Säle [vs]
    Redaktorin
    Email
Zurück zur Übersicht