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fenaco-LANDI 21.03.2017 13:38

fenaco baut auf Holz aus Schweizer Wäldern

Schweizer Holz ist für die LANDI eine wichtige Ressource. Beim System-Bau der LANDI Läden wird beispielsweise zu 100 Prozent auf Schweizer Holz gesetzt.

Das Engagement der fenaco-LANDI Gruppe für die Waldwirtschaft ist beachtlich. Zwischen 1995 und 2015 wurden für den Neubau von LANDI Läden über 150 000 Kubikmeter Holz aus Schweizer Wäldern genutzt. Die Verarbeitung von Schweizer Holz ist wichtig, bieten doch Schweizer Wälder mehr Holz, als es heute geerntet wird – ohne dem Wald zu schaden. In Zusammenarbeit mit dem Partner Strüby AG, der die LANDI Läden beim Bau unterstützt, setzt die LANDI zu 100 Prozent auf hiesiges Holz aus zertifizierter Quelle.

Auch beim Aus- und Umbau des Leistungszentrums von Steffen-Ris in Bätterkinden (BE), welches der Lagerung und Verarbeitung von Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln dient, setzte die fenaco auf Konstruktionsholz aus Schweizer Wäldern. Die Eckdaten des im Jahr 2013 eröffneten und von der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft ausgezeichneten Projekts sind eindrücklich: Für die 210 Meter lange Halle wurden rund 1300 Kubikmeter Holz verwendet, davon 85 Prozent aus der Schweiz.

Bereits 2012 konnte in Moudon (VD) die neue Handelsplattform des fenaco Pflanzenbaus eingeweiht werden. Auch hier setzte die fenaco für die 400 Kubikmeter umfassende Holzkonstruktion ausschliesslich auf heimisches Bauholz.​


Internationaler Tag des Waldes 

Der Internationale Tag des Waldes (ITW)​ vom 21. März 2017 widmet sich dem Schweizer Holz. Dieser nachwachsende Rohstoff ist eine bedeutende Leistung unserer Wälder. Seine Verwendung trägt massgeblich bei zu einem fitten Wald, hilft im Kampf gegen den Klimawandel und sichert regionale Arbeitsplätze. 

Etwa 535 Millionen Bäume stehen im Schweizer Wald. Pro Einwohnerin oder Einwohner ergibt das 66 Waldbäume. Alle drei Sekunden wächst 1m3 Holz nach, was einem Würfel mit 1 Meter Kantenlänge entspricht. Jährlich werden die Waldbäume also um etwa 10 Mio. m3 Holz dicker und binden damit rund 2.2 Mio. Tonnen Kohlenstoff. Mit der Holzernte sorgen die Waldbesitzer für lichtere Wälder, in denen junge und fitte Bäume laufend nachwachsen. Das geerntete Holz wird nach traditionellem Handwerk sowie modernen Techniken zu qualitativ hochstehenden Produkten weiterverarbeitet und das CO2 bleibt auf lange Zeit im verbauten Holz gebunden. Holzfachleute wie Säger, Zimmerinnen, Schreiner, Drechslerinnen sind bestens qualifiziert im Umgang mit dem faszinierenden Rohstoff. Dank handwerklicher Perfektion entstehen Tische, Stühle oder Häuser und Brücken, deren Wertschöpfung in der Region verbleibt und damit Arbeitsplätze sichert.​​​

Quelle: fenaco
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