UFA REVUEUFA-Revue: Die Nummer 1 der Schweizer BauernDetailseitenMaster

Archiv2015 09.12.2015 11:26

Finanzielle Entlastung dank fenaco

Die fenaco entlastet die Bauern mit sechs Millionen Franken, erklärt Heinz Mollet im Interview mit dem Schweizer Bauer.
  • Heinz Mollet, Leiter Division Agrar der fenaco.

Die fenaco übernehme sechs Millionen Franken zusätzliche Fracht- und Währungskosten, erklärt Heinz Mollet, Leiter Division Agrar der fenaco, im Interview mit dem Schweizer Bauer. Damit versuche die fenaco, die Bauern finanziell zu entlasten.

Der tiefe Rheinpegel verteuere die Frachtkosten für Dünger und Futtermittel bis auf das dreifache, doch die fenaco gäbe die Kosten nicht an die Bauern weiter, erläutert er. Zusatzkosten von knapp einer Million Franken gingen vollumfänglich zu Lasten der fenaco. Weitere fünf Millionen Franken verliere die fenaco aufgrund von Lagerabschreibungen. Doch auch diese kompensiere sie nicht über höhere Produktkosten. Die Übernahme der sechs Millionen Zusatzkosten sei aber nicht die einzige Unterstützung für die Bauern: «Im Bereich Pflanzenschutz wurden bisher kaum Preisanpassungen vorgenommen. Nun setzen wir uns mit aller Kraft für günstigere Preise in der kommenden Kampagne ein und stehen kurz vor dem Abschluss». Heinz Mollet rechnet gar mit einer Preissenkung im zweistelligen Prozentbereich. Die Firmen werden über den Ausgang der Verhandlungen bis spätestens im Januar informieren.

Das ganze Interview mit Heinz Mollet ist in der Ausgabe vom 9. Dezember 2015 des Schweizer Bauers zu finden.

Quelle: Schweizer Bauer
  • Autor/Redaktor
  • Gabriela Küng
  • Gabriela Küng [gk]
    Redaktorin
    Email
Zurück zur Übersicht