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Nutztiere 07.01.2016 15:52

Für einen funktionierenden Ferkeldarm

Aufzuchtferkel stellen hohe Ansprüche an die Fütterung. Ihr Verdauungssystem ist noch nicht vollständig ausgebildet.

Das Ferkelfutter muss auf die Bedürfnisse abgestimmt sein und die jungen Tiere in ihrer Entwicklung unterstützen. Speziell ausgewählte Rohkomponenten aus der Milch-, Getreide- und Ölsaatproduktion liefern alle Nähr- und Wirkstoffe, die für die Aufzuchtphase notwendig sind. Durch die gezielte Zusammenstellung der Rohkomponenten ist gewährleistet, dass die Verdauung der Ferkel nicht überlastet wird. Standardmässig kommen diverse organische Säuren zum Einsatz. Diese helfen, den pH-Wert des Verdauungssystems im erwünschten Bereich zu halten, nachdem die Sauenmilch abgesetzt worden ist. Eine weitere Möglichkeit zur pH-Stabilisierung ist die Beigabe von milchsäurebildenden Bakterien.
Die Zusammensetzung der UFA-Futter für Aufzuchtferkel wird laufend überprüft und dem neusten Stand der Wissenschaft angepasst. Vor Anpassungen werden verschiedene Möglichkeiten zuerst in Versuchen auf UFA-Bühl getestet. In der Ferkelaufzucht interessierte die Frage, wie sich eine Kombination eines spezifischen
Milchsäurebakterienstammes und verschiedener organischer Säuren auf die Entwicklung der Tiere auswirkt. In mehrmals durchgeführten Tests wurden eine gute Kotqualität und eine bessere Entwicklung (Tageszunahmen und Futterverwertung) der Tiere als Indiz für einen funktionierenden Darm gefunden. Dies veranlasste UFA, den getesteten Milchsäurebakterienstamm bei den beiden Standardfutter UFA 304 piccolo und UFA 310 turbo einzusetzen.

Quelle: UFA-Beratungsdienst
  • Autor/Redaktor
  • Matthias Roggli [mr]

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