UFA REVUEUFA-Revue: Fachzeitschrift für die Schweizer LandwirtschaftDetailseitenMaster

fenaco-LANDI 22.05.2017 10:37

«frais et sympa» hat sich etabliert

Im Walliser Dorf Morgins eröffnete Volg vor gut sechs Jahren den ersten Laden in der französischsprachigen Schweiz. Seit diesem Expansionsschritt über den «Röstigraben» hinaus hat Volg seine Präsenz in der Westschweiz stetig gesteigert. Auch in diesem Jahr kommen neue Volg-Läden hinzu.

Volg war schon immer dafür bekannt , die Versorgung selbst in den abgelegensten Bergdörfern sicherzustellen. So beliefert der Dorfspezialist allein im Bergkanton Graubünden 120 Verkaufsstellen, die häufig abseits der Hauptverkehrsachsen liegen. Mit seiner Expansion in die Westschweiz ist Volg dieser Linie treu geblieben – so sind auch manche der neuen Läden nur über spitze Haarnadelkurven erreichbar. Die lokale Bevölkerung schätzt den logistischen Aufwand, den Volg für sie betreibt, denn der Detailhändler konnte mit täglich frischen Produkten an den Verkaufsstellen innert kurzer Zeit eine treue Stammkundschaft aufbauen.

Pam und Proxi erfolgreich integriert
Die Integration von rund 20 Westschweizer Pam- und Proxi-Verkaufsstellen in das Volg Ladennetz startete im September 2015. Hierbei wurden die Verkaufsstellen als Volg-Laden neu eröffnet und danach sukzessive umgebaut. Mittlerweile konnten praktisch alle Läden umfassend umgebaut werden, so zum Beispiel die Walliser Verkaufsstellen in Vissoie oder Saillon. Mit der Integration dieser Läden hat Volg seine Präsenz in der Westschweiz deutlich ausgebaut und damit auch in dieser Region die führende Rolle unter den Dorfladen-Betreibern eingenommen. Dies nicht nur dank der Übernahme der Pam-/Proxi-Verkaufsstellen, die sich positiv entwickelt haben, sondern auch durch die Eröffnung weiterer, eigener Läden an neuen Waadtländer Standorten wie Onnens und Sugiez.

Dem Standort angepasst
Um die Verkaufsstellen möglichst «frisch und fründlich» oder «frais et sympa» zu gestalten, werden diese – wie bei Volg üblich – auf die lokalen Begebenheiten und Standortanforderungen ausgerichtet. So haben beispielsweise die Walliser Standorte Vex und Veysonnaz während sieben Tagen in der Woche geöffnet, das Sortiment wird den Kundenwünschen angepasst und mit lokalen Produkten ergänzt.
Das Volg Frischefachberater-Team unterstützt und berät die Laden-Mitarbeitenden im Bereich Frischprodukte – denn Frische ist auch in der Westschweiz entscheidend für den Erfolg eines Dorfladens. Unter der Bezeichnung «Délices du village» sind Spezialitäten erhältlich, die aus dem Ort oder der nächsten Umgebung stammen. Lokale Produzenten liefern unter anderem Brot, Milch, Eier, Fleisch, frisches Obst und Gemüse. «Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten», sagt Martin Jakob, Bereichsleiter Verkauf Westschweiz. «Volg unterstützt das lokale Gewerbe und ist im Dorf daheim. So identifiziert sich die Bevölkerung umso mehr mit ihrem Dorfladen.»

Zukunftsaussichten
Aktuell sind fünf neue Volg-Verkaufsstellen in der Westschweiz geplant und weitere werden folgen. Vor allem bei fehlender Nachfolgeregelung besteht für Volg grosses Potenzial, da der Dorfladen in den ländlichen Regionen der Schweiz eine wichtige Institution darstellt. Ferdinand Hirsig, Vorsitzender der Geschäftsleitung Volg Konsumwaren AG, ist überzeugt: «Volg hat in der Westschweiz zwar noch nicht Geschichte geschrieben, aber die künftigen Generationen werden den Volg auch hier als ‹ihren› Dorfladen kennen.»

Quelle: Sarah Sinn, Unternehmenskommunikation fenaco
  • Autor/Redaktor
  •  Redaktion [RED]

    Email
Zurück zur Übersicht