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Verschiedenes 16.11.2017 18:59

Grand Prix Bio Suisse geht an RegioFair

Bio Suisse verleiht den diesjährigen Grand Prix Bio Suisse an die RegioFair Agrovision Zentralschweiz. RegioFair hat eine regionale Vermarktungs- und Dienstleistungsplattform für Bio-Produkte aufgebaut. Der Grand Prix Bio Suisse steht für innovative und nachhaltige Projekte der schweizerischen Bio-Branche und ist mit 10 000 Franken dotiert.
  • Gewinner des Grand Prix Bio Suisse 2017 ist die RegioFair Agrovision Zentralschweiz AG (v.l.): Fritz Schneider (Jurypräsident), Andi Lieberherr (Geschäftsführer RegoFair), Maja Probst (Mitinitiantin RegoFair), Sepp Bircher (Bio Luzern), Max Eichenberger (VR RegioFair) und Fritz Rölli (VR RegioFair).

Die Marke RegioFair steht für die Produkte von zahlreichen Bio-Produktions- und Verarbeitungsbetrieben aus der ganzen Zentralschweiz. Sie ist das Resultat einer Kooperation der Agrovision Burgrain mit den Bio-Vereinen und ihren Mitgliedern aus den Kantonen Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Uri und Zug. Dank der regionalen Vermarktungs- und Dienstleistungsplattform von Agrovision Zentralschweiz bleibt die gesamte Wertschöpfungskette in der Zentralschweiz, von den Rohprodukten über die Verarbeitung bis hin zur Logistik.

Mit dem Förderpreis Grand Prix Bio Suisse wird am Beispiel der Preisträgerin oder des Preisträges das Innovationspotenzial der Bio-Branche aufgezeigt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Jury bewertete die Kriterien Innovationsstärke, Relevanz Bio-Produktion, regionaler, ökologischer und gesellschaftlicher Nutzen, Zukunftschancen sowie PR-Potenzial. Juriert haben Fritz Schneider, Konsulent für nachhaltige Nutztiersysteme, Prisca Birrer-Heimo, Präsidentin Stiftung für Konsumentenschutz, Clemens Rüttimann, Geschäftsführer Biotta, Daniel Salzmann, stellvertretender Chefredaktor Schweizer Bauer sowie Urs Guyer, Leiter Bildung, Forschung und Innovation von Bio Suisse.

Dieses Jahr wurden 18 Projekte eingereicht, fünf davon befassen sich mit Produktionstechnik, acht mit Verarbeitung, Vermarktung und Handel, eines mit Forschung und drei mit Landtechnik. Die zweitbeste Punktzahl erreichte Lukas Studer von Swiss Tea aus Attiswil BE mit seinem "Easy Jät"-Mobil, das die ökologische Unkrautbeseitigung vereinfacht. Den dritten Platz belegt der Branchenverband Graubünden Wein mit dem Projekt Biovision 2020. Demnach sollen bis im Jahr 2020 sechzig Prozent der Bündner Rebberge biologisch bewirtschaftet werden und 80 Prozent der Flächen ohne Herbizide auskommen.

Quelle: Bio Suisse
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