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Nutztiere 17.03.2016 15:08

Hochleistungsstrategie nicht unterschätzen

Dass sich das Produzieren gegenüber einer einseitigen Ausrichtung auf hohe Direktzahlungsbezüge durchaus lohnen kann, verdeutlicht eine Analyse des Berufsbildungszentrums Hohenrain.

Vier ausgewählte Hochleistungs-Milchviehbetriebe haben in dieser Untersuchung bei wichtigen Kennzahlen deutlich besser abgeschnitten als der Schnitt der 152 Vergleichsbetriebe (2012 bis 2014) aus der Talregion. 

Beispielsweise ist der durchschnittliche Stundenlohn der Hochleistungsbetriebe trotz relativ tiefen Direktzahlungsanteilen nahezu ums Doppelte so hoch wie auf einem durchschnittlichen Talbetrieb, welcher pro Kilogramm Milch mehr Direktzahlungen erhält. Gründe für die Differenz sind die Arbeits- und Flächenproduktivität. Pro Stunde melken die Hochleistungsbetriebe 113kg Milch, die Vergleichsbetriebe «nur» 75kg.

Mit «UFA W-FOS» bieten LANDI und UFA ein Futterbewertungs- und Rationsplanungssystem an, das es erlaubt, das Grund- und Kraftfutter optimal zu kombinieren. Resultat ist eine hohe Fütterungs-und Grundfutterflächen-Effizienz, was wesentlich zu einer guten Wirtschaftlichkeit beiträgt.

Quelle: Bildungszentrum Hohenrain
  • Autor/Redaktor
  • Matthias Roggli [mr]

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