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Management 14.06.2017 08:16

Höchstwerte bei Raclette-Exporten

Dank erfolgreicher Marketingmassnahmen und hervorragender Qualität konnte Raclette Suisse die Exporte 2016 auf eine neue Rekordmenge von 1644 Tonnen ausdehnen, wie Raclette Suisse mitteilt. Die Inlandverkäufe blieben stabil, die Produktionsmenge stieg leicht um 0.4% auf 13’687 Tonnen.
  • Bild: Raclette Suisse

Obwohl die Bedingungen für Raclette-Exporte in den Euroraum aufgrund der anhaltenden Frankenstärke und wegen günstigen Substitutionsprodukten weiterhin herausfordernd sind, konnte das Exportvolumen im Jahr 2016 ausgebaut werden. Im wichtigsten Exportmarkt Deutschland wurde 13% mehr Raclettekäse verkauft. Die Exporte nach Frankreich waren rückläufig, die Exportmenge in die Beneluxstaaten blieb stabil. Die Gesamtexporte 2016 stiegen um 2.9 Prozent oder 47 Tonnen auf den bisher höchsten Stand von 1644 Tonnen. Neben der hervorragenden Qualität hat auch die konstruktive Zusammenarbeit zwischen den Exporteuren, Raclette Suisse und der Switzerland Cheese Marketing AG zu diesem Erfolg beigetragen. Die Nachfrage der Schweizer Privathaushalte sank um 2.6 Prozent oder 262 Tonnen, jedoch konnte die verkaufte Inlandmenge über alle Verwendungsbereiche gehalten werden.

Im ersten Quartal 2017 setzt sich die positive Entwicklung gemäss Raclette Suisse fort. So wuchs die Produktionsmenge im ersten Quartal 2017 im Vergleich zur Vorjahresperiode von 2117 auf 2769 Tonnen an (+652t oder +30.8%).

Die Vereinsversammlung vom 13. Juni 2017 durfte von der Akquisition der drei Käsereien Reutigen, Les Martel und Fromagerie Spielhofer SA Kenntnis nehmen und beschloss einstimmig deren Aufnahme. Im Verein Raclette Suisse sind somit neu 19 Mitglieder vertreten, welche über 95% der Schweizer Racletteproduktion repräsentieren (exklusiv Raclette du Valais AOP). Zudem wurden sämtliche Vorstandsmitglieder sowie der Präsident einstimmig für eine weitere Amtszeit von drei Jahren wiedergewählt.

Quelle: Raclette Suisse
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