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Nutztiere 10.12.2015 13:10

IP-Suisse: Potenzial für Kälber, Kühe und Lämmer

Der Umsatz mit Labelprodukten im Schweizer Detailhandel steigt kontinuierlich an, erklärte Jacques Demierre, verantwortlich für die IPS-Region Westschweiz, an der gestrigen Anicom-Regionalversammlung in Corcelles-près-Payerne.

IP-Suisse (IPS) erwirtschafte für die Landwirtschaft rund 40 Mio. Fr. Mehrwert pro Jahr. Die grösste Bedeutung innerhalb dieses Schweizer Labels habe der Fleisch- und Getreidebereich.

Eine Proviande-Studie zeigt, dass die Herkunft beim Einkauf von Schweizer Fleisch für 37.5% der Befragten eine wichtige Rolle spielt. Daneben dienen die Fleischqualität (27.6%) und die Haltung der Tiere (21.4%) als Argumente für Schweizer Fleisch. «Erfolgreiche Landwirtschaftsbetriebe passen sich dem Markt an und gehen auf diese Bedürfnisse der Bevölkerung ein», betonte Felix Luder (Bildmitte), Präsident Anicom-Regionalausschuss Westschweiz, in seiner Ansprache. Die Anicom unterstützt Tierhalter, die sich neu ausrichten wollen. Im IPS-Bereich kann das Angebot laut Jacques Demierre (links im Bild) aktuell bei den Bankkälbern, Schlachtkühen und Lämmern ausgebaut werden.

Die Anicom feiert 2016 ihr 50-jähriges Bestehen. Seit Beginn setzt sich das Tierhandelsunternehmen für die Tierhalter ein, unter anderem mit Innovationen wie der automatischen Einstallmeldung für Schweine und Haartiere, ausgezeichnet an der Suisse Tier 2015. Im Rahmen der Kampagne «Gesund und fein, Fleisch vom Schwein» verbreitet die Anicom an vorderster Front die Argumente für den Konsum von nachhaltig produziertem Schweizer Schweinefleisch. 2016 sind verschiedene Auftritte in der Westschweiz geplant, versichert Cédric Roch, Bereichsleiter Anicom Westschweiz (rechts im Bild).

  • Autor/Redaktor
  • Matthias Roggli [mr]

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