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Archiv2015 03.02.2016 08:47

Kleinbauern fordern Obergrenze für Direktzahlungen

Die Kleinbauern-Vereinigung fordert eine Obergrenze von 150'000 Franken Direktzahlungen pro Betrieb. Die Anzahl der Betriebe, die mehr als 150‘000 Franken Direktzahlungen beziehen steige überproportional an, dies gefährde die Akzeptanz der Bevölkerung der Direktzahlungen sowie die Anpassungsfähigkeit der Bauernbetriebe, schreibt die Kleinbauern-Vereinigung in einer Medienmitteilung.

Mit dem neuen Direktzahlungssystem lohne es sich, mehr Fläche zu bewirtschaften, ob es für den Betrieb Sinn macht oder nicht. Der Strukturwandel werde durch die aktuelle Agrarpolitik gefördert, kritisiert die Kleinbauern-Vereinigung. Sie will eine wirksame Obergrenze der Direktzahlungen von 150‘000 Franken pro Betrieb wieder einführen. Die hohen Direktzahlungen pro Betrieb würden die Akzeptanz für Direktzahlungen in der Bevölkerung gefährden. Auch sei die Anpassungsfähigkeit der Bauernbetriebe bedroht.

Quelle: Kleinbauern-Vereinigung
  • Autor/Redaktor
  • Gabriela Küng
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