UFA REVUEUFA-Revue: Die Nummer 1 der Schweizer BauernDetailseitenMaster

Archiv2015 10.12.2015 15:35

Könnte der Grenzschutz besser sein?

Die Schweiz schöpfe gemäss einer Studie den Handlungsspielraum der WTO-Abkommen nicht aus. Mangelnder innenpolitischer Wille sei der Grund.

Die Schweizerische Vereinigung für einen starken Agrar- und Lebensmittelsektor (SALS) hat eine Studie in Auftrag gegeben, welche die Auswirkungen der WTO-Abkommen auf ausgewählte Agrarprodukte analysiert. Der Grenzschutz ermögliche die Produktion von Agrarprodukten wie Erdbeeren, Aprikosen oder Tomaten in der Schweiz. Dank ihm funktioniere der Inlandmarkt und es können Produzentenpreise realisiert werden, welche die höheren Produktionskosten in der Schweiz decken. Gemäss der Studie sei aber der Handlungsspielraum innerhalb des WTO-Abkommens grösser. Der innenpolitische Wille sei aber zu klein, diesen vollumfänglich zu nutzen.

Quelle: SALS
  • Autor/Redaktor
  • Gabriela Küng
  • Gabriela Küng [gk]
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