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Nutztiere 23.02.2016 07:42

Minimumprinzip gilt auch für Kälbertränke

Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine, die in der Kuhmilch fehlen, müssen den Kälbern ergänzend angeboten werden. Es gilt das Minimumprinzip. Fehlt es an einem wichtigen Stoff, begrenzt dieser die Zuwachsleistung.

Wirkstoffkonzentrate enthalten deshalb immer eine breite Palette an Elementen, um den Bedarf der Tiere ganzheitlich zu decken.

Kuhmilch mangelt es unter anderem an Kalzium, Magnesium, Eisen, Selen und Vitaminen (A, D3, E, B1, B2, B6, B12, C, K3, Nikotinsäure), die vom Körper nicht oder in ungenügender Menge gebildet werden. Kolostrum hilft, den Engpass in der Wirkstoffversorgung überbrücken. Wenn der Antikörper-Anteil in der Kuhmilch ab den ersten fünf Lebenstagen sinkt, muss das Kalb essenzielle Stoffe über das Futter aufnehmen können.

In entsprechenden Konzentraten hat sich die Integration von milchsäurebildenden Stoffen bewährt, die das Gleichgewicht im Verdauungstrakt zu Gunsten der erwünschten Mikroorganismen verändern und dadurch die Abwehrkraft der Kälber stärken.

Indem die Konzentrate in die Eimertränke gemischt oder via Zudosierer am Tränkeautomaten angeboten werden, wird eine sichere Versorgung erzielt.

Auf vielen Betrieben bewährt sich «UFA top-fit» als Krankheitsvorbeugungsmittel und zur Förderung der Sauglust. Das leichtlösliche Wirkstoffkonzentrat enthält neben wertvollen Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen auch Milchsäurebakterien, die die Verdauung der Kälber positiv beeinflussen. Einsatz zu Vollmilch: 80g/100 kg Lebendgewicht und Tag.

Quelle: UFA-Beratungsdienst
  • Autor/Redaktor
  • Matthias Roggli [mr]

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