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Nutztiere 03.10.2017 13:18

Mutterkuh Schweiz für starkes GMF-Programm

Mutterkuh Schweiz schlägt zusammen mit Bio Suisse und IP-Suisse vor, für Betriebe mit einem höheren Grasanteil einen höheren Beitrag auszuzahlen. Eine Senkung der GMF-Beiträge wäre ein Schritt in die falsche Richtung.

Mutterkuh Schweiz setzt sich dafür ein, dass das GMF-Programm nicht geschwächt, sondern gestärkt wird. Wie der Verein bereits 2015 gemeinsam mit Bio Suisse und IP-Suisse beantragt hat, verlangt er erneut einen höheren Beitrag für eine zweite Leistungsstufe. Die bisherige, nach Zonen abgegrenzte zweite Stufe soll dafür neu mit einem höheren Grasanteil (z.B. 85% oder 90%) definiert werden. Damit würde für Betriebe, welche die GMF-Basisanforderungen heute weit übertreffen, ein echter Anreiz geschaffen.

Das Motto «Fleisch aus Gras» sei für die Schweizer Mutterkuhhaltung seit langem richtungsweisend, heisst es in der Medienmitteilung. Ein erheblicher Teil der Mutterkühe und Kälber erhalte ausschliesslich Wiesen- und Weidefutter. Bei der Hälfte der Mutterkuhbetriebe liege der Grasanteil bei mindestens 95 Prozent. Die Markenprogramme von Mutterkuh Schweiz schreiben eine Teilnahme an GMF vor. Zusätzlich zur Nachfrage der Konsumentinnen und Konsumenten nach naturnah erzeugtem Fleisch (und Milch) brauche es jedoch einen genügenden finanziellen Anreiz durch die Direktzahlungen.

Unterschiedliche Beitragsansätze nach Tierkategorien lehnt Mutterkuh Schweiz ab. Mit GMF soll eine grasbasierte Fütterung gefördert werden, nicht bestimmte Produkte.

Quelle: Mutterkuh Schweiz
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  •  Redaktion [RED]

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