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Archiv2015 04.02.2016 09:06

Mutterkuh Schweiz - GMF wird verbindlich

Ab 1. Januar 2017 müssen alle Natura-Veal und Natura-Beef-Produzenten die GMF-Anforderungen des Bundes erfüllen, dies hat Mutterkuh Schweiz festgelegt.
  • Bild: LID

Da das Programm für graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion, kurz GMF, sehr gut zum Konzept von Mutterkuh Schweiz passe, hat der Verband entschieden, dass das Programm für Natura-Veal und Natura-Beef per 01.01.2017 verbindlich wird.

Der Verkauf von Fleisch aus der Mutterkuhhaltung ist erneut angestiegen. Im Geschäftsjahr 2015 wurden insgesamt 56‘000 Tiere in den Programmen von Mutterkuh Schweiz vermarktet. Mit Natura-Veal, Natura-Beef und SwissPrimBeef werden die Vorzüge der Mutterkuhhaltung und die Arbeit der Bauern in Wert gesetzt. Fleisch aus naturnaher und tierfreundlicher Haltung ist gefragt, die Anstrengungen für eine gute Vermarktung müssen jedoch hoch gehalten werden. Gute Partnerschaften sind dafür ein wichtiger Baustein.

Mutterkühe und ihre Kälber fressen in der Schweiz bereits heute fast ausschliesslich Wiesen- und Weidefutter. Gemäss einer Erhebung besteht die durchschnittliche Ration einer Kuh mit Kalb zu 92 Prozent aus Gras, Heu/Emd und Grassilage, zu sieben Prozent aus übrigem Grundfutter wie Mais oder Stroh und nur zu einem Prozent aus Kraftfutter. Für die Markenprogramme Natura-Veal und Natura-Beef ist die Fütterung von Soja verboten.

Obwohl die Mutterkuhhalter je nach Region – vor allem im Tal- und Hügelgebiet – zu den Betrieben gehören, die mit der neuen Agrarpolitik am meisten Direktzahlungen verlieren, konnte Mutterkuh Schweiz 2015 Mitglieder hinzugewinnen. Für 2016 sind die Marktaussichten positiv und es wird erneut mit einer leichten Zunahme gerechnet.

Quelle: Mutterkuh Schweiz
  • Autor/Redaktor
  • Sandra Frei [fs]
    Redaktorin
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