UFA REVUEUFA-Revue: Fachzeitschrift für die Schweizer LandwirtschaftNatürlich selbstgemacht

Natürlich selbstgemacht

Kräuter-Ravioli

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Für den Teig:

  • 300 g Dinkelmehl
  • 3 Eier
  • 1 Eidotter
  • 1 EL Olivenöl
  • ½ TL Salz
  • 2-3 EL Wasser

Für die Füllung:

  • 400 g Quark
  • Oregano, Schnittlauch, Peterli
  • Salz, Pfeffer

Zutaten für den Teig verkneten, ca. 20 Min. bei Raumtemperatur ruhen lassen. Quark mit den Kräutern cremig verrühren.

Teig auf bemehlter Fläche dünn ausrollen, Quadrate von 8x8 cm schneiden. Mit 1 TL Kräuterquark befüllen, Ränder fest andrücken. 

Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen, ca. 8 Minuten leicht kochen lassen.

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UFA-Revue 11/2017

Kräuter-Maronen

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  • 500 g Maronen (vorgekocht, vakuumverpackt)
  • 2 EL Butterschmalz
  • ½ Bund Rosmarin
  • ½ Bund Thymian
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Prise Salz

Kräuter abzupfen und fein hacken, Knoblauch pressen. Butterschmalz in der Pfanne erhitzen, Knoblauch und Kräuter anbraten. Maronen dazugeben, salzen und zirka 5 Minuten mitbraten. Warm servieren.

Eignet sich als Beilage zu Fleisch oder als Komponente einer vegetarischen Mahlzeit.

UFA-Revue 10/2017

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Kräutercrèmesuppe

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  • 150 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Öl
  • 5 dl Gemüsebrühe
  • 2 Bund gemischte Kräuter (Peterli, Basilikum, Kerbel, etc.)
  • 1 dl Rahm
  • 1 dl Weisswein
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Kartoffeln schälen und klein würfeln, Zwiebel ebenfalls würfeln.

Öl in einem Topf erhitzen. Kartoffeln und Zwiebel glasig dünsten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und zugedeckt 10 Minuten kochen.

Weisswein und grob gehackte Kräuter dazugeben, alles fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Rahm halbsteif schlagen und unterheben.

 

UFA-Revue 9/2017

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Himbeercrème mit Zitronenmelisse

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für 4 Portionen

  • 300 g Himbeeren
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • 150 g Rahmquark
  • 1.5 dl Rahm steif geschlagen
  • Zitronenmelisse zum Garnieren

Himbeeren zerkleinern, mit Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft in ein Gefäss geben, pürieren. Mit Quark und Rahm mischen. Kühl stellen. Zitronenmelisse-Blättchen abzupfen vor dem Servieren über die portionierte Crème streuen.

UFA-Revue 07-08/17

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Kräuterküchlein

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  • 1 Blätterteig, rechteckig ausgewallt
  • 400 g Magerquark
  • 4 Eier
  • 150 geriebener Käse
  • 3-4 EL Milch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • 2 EL Petersilie
  • 2 EL Schnittlauch
  • 1 EL Thymian
  • 6 Blätter Basilikum

Kräuter hacken, bzw. schneiden. 8 Tartelette-Förmchen fetten. Backofen auf 200° vorheizen.

Teig mit einer Gabel einstechen, 8 Kreise ausstechen und in die Förmchen legen.

Quark, Eier, Käse, Kräuter, Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss mit ca. 3-4 EL Milch glatt rühren, es soll nicht zu flüssig sein.

Die Masse in die Förmchen füllen und im Ofen ca. 30-35 Min. backen.

UFA-Revue 5/17

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Petersilien-Pesto

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  • 2 Bund glatte Petersilie
  • 150 g Parmesan
  • 100 g Walnüsse
  • 1 rote Chilischote
  • 4 Knoblizehen
  • Olilvenöl
  • Salz
  • Pfeffer
Die Petersilie waschen, trocken schütteln und grob hacken, den Knoblauch ebenfalls hacken. Die Chilischote längs halbieren, ent- kernen, in halbe Ringe schneiden. Walnusskerne grob hacken, in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Alles fein pürieren.

Olivenöl hinzugeben, damit die Masse geschmeidig wird. Parmesan und Chilischote unterheben.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und in Schraubgläser füllen. 

Mit ca. 1 cm Öl bedecken, so hält sich das Pesto an einem kühlen Ort mindestens 2 Monate.

UFA-Revue 04/17

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Bärlauch-Omeletten

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  • 8 Eier
  • 1 Handvoll frische Bärlauchblätter
  • 8 EL Mich
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 TL Butter
Bärlauchblätter waschen, in dünne Streifen schneiden. Eier aufschlagen, mit Salz und Pfeffer würzen, leicht verquirlen, Milch und Bärlauch unterrühren.

 

Butter in der heissen Pfanne zerlassen. Bärlauch-Eiermasse hineingeben, bei mittlerer Hitze stocken lassen.

Nach Belieben mit Frischkäse, Gemüse etc. füllen.

UFA-Revue 3/2017

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Orangen-Rosmarin-Punsch

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  • 500 ml Orangensaft, frisch gepresst
  • 200 ml Weisswein
  • 50 ml brauner Rum
  • 3 TL Agavensirup
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 3 Kardamomkapseln
  • 1 Zimtstange
  • 1 TL Nelken

Alle Zutaten in eine Pfanne geben. Langsam erwärmen und ca. 15 Minuten sieden lassen.

Gewürze herausfischen, Punsch in die Tassen füllen und geniessen.

UFA-Revue 2/2017

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Kräuterquark

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  • 500 g Magerquark
  • 200 g Naturjoghurt
  • 100 g Crème fraîche
  • 1 Limette
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Bund Kräuter (Schnittlauch, Basilikum, Peterli, etc.)
  • Salz, Pfeffer, Paprika- oder Chilipulver

Quark, Joghurt und Crème fraîch gut miteinander verrühren. Limette auspressen, den Saft zum Quark geben. Zwiebel klein würfeln, Knobli pressen und gehackte Kräuter dazugeben, alles gut durchrühren. Mit Salz, Pfeffer und Paprika oder Chili abschmecken.

Mindestens eine Stunde zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen.

Schmeckt ausgezeichnet zu Gschwellti, Käse oder als Brotaufstrich.

UFA-Revue 1/2017

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Apérohäppchen mit Salbei

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  • 1¼ dl Bier
  • 2 Eier
  • 4 EL Öl (für den Teig)
  • 30 Salbeiblätter mit Stiel
  • 1 Prise Salz
  • 140 g Mehl
  • 1 Tasse Öl zum Frittieren

Eier trennen, das Mehl mit dem Öl, Eigelb und dem Salz verrühren. Bier langsam dazugiessen und den Teig glatt rühren. Für ca. 30 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Eiweiss steif schlagen, unter die Masse heben.

Salbeiblätter waschen und trocken tupfen. In die Biermasse tauchen. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Salbeiblätter mit Hilfe eines Löffels im schwimmenden Öl frittieren.

UFA-Revue 12/2016

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Kräuterfondue

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für 4 Personen

  • 1 Knoblizehe
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Zweig Thymian
  • ½ Bund Schnittlauch
  • ½ Bund Peterli
  • 800 g Fonduemischnung nach Belieben
  • 2 EL Maizena
  • 3.5 dl Weisswein
  • 2 EL Kirsch oder Kräuterschnaps
  • Pfeffer, Muskat

Caquelon mit Knoblauch und Kräutern ausreiben. Fonduemischung, gehackte Kräuter und Maizena dazugeben, mischen.

Wein dazugiessen, unter Rühren aufkochen. Hitze reduzieren und solange köcheln, bis der Käse geschmolzen und das Fondue cremig ist.

Kirsch oder Kräuterschnaps dazugeben, würzen.

www.inforama.ch, UFA-Revue 11/16

Chäs-Schnitte mit Zwiebelsprossen

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  • 4-8 Scheiben Brot, je nach Grösse
  • Bratbutter
  • ½ dl Weisswein
  • 300 g Gruyère, gerieben
  • 2 Eier
  • ½ dl Rahm
  • ½ Bund Peterli, gehackt
  • ½ Bund Schnittlauch, geschnitten
  • 50 g Zwiebelsprossen
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Brotscheiben in der Bratbutter rösten, auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Weisswein über die Brotscheiben träufeln. Restliche Zutaten gut mischen, würzen und die Brotscheiben damit bestreichen.

Backen: 250° C vorheizen, auf der untersten Rille ca. 10 Minuten backen.

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UFA-Revue 9/2016

Rüebli-Aufstrich

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  • 2 Zwiebeln
  • 500 g Rüebli
  • Kräutersalz, Pfeffer
  • 20 g Zitronenmelissenblätter
  • 100 g Gala-Käsli
  • ca. ¼ Zitronenschale

Zwiebeln in Bratbutter andünsten.

Rüebli in Scheiben schneiden und braten bis sie weich sind. Danach auskühlen lassen.

Alle Zutaten mit den Rüebli und den Zwiebeln pürieren. Kühl lagern.

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UFA-Revue 7+8/2016

Erdbeer-Smothie mit Rosmarin

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  • 500 g Erdbeeren
  • 2 Becher Naturjoghurt
  • 1 Zweig frischer Rosmarin
  • 4 EL Zucker
  • 1 Limette
  • 1 dl Wasser
  • 1 dl Orangensaft
  • etwas Eis

1 dl Wasser zusammen mit 3 EL Zucker und den Rosmarinnadeln aufkochen und 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Absieben und auskühlen lassen.

Limette auspressen, mit dem Joghurt in den Rosmarinsirup geben.

Erdbeeren waschen, vierteln und zusammen mit etwas Limettensaft, 1 EL Zucker, Orangensaft und Eis fein pürieren, in die Joghurt-Rosmarin-Mischung geben, vermengen und geniessen.

www.inforama.ch, Pia Amstutz-Grädel

UFA-Revue 6/2016

Zitronenmelissen-Crème

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  • 2 Bund Zitronenmelisse, frisch
  • 100 ml Milch
  • 3 Blatt Gelatine
  • 2 Eier
  • 2 Eigelbe
  • 80 g Zucker
  • 300 ml Rahm
  • 2 EL Pistazien, gemahlen
  • Zitronenmelisse zum Dekorieren

Zitronenmelisseblätter mit der Milch zum Kochen bringen, ca. 3 Minuten ziehen lassen.

Blätter absieben, Gelatine in der Milch auflösen.

Eier und Eigelbe mit dem Zucker schaumig schlagen. Die lauwarme Milch langsam zugiessen und kaltrühren.

Melisse fein hacken, Rahm sehr steif schlagen. Beides unter die Milchcrème heben.

Förmchen kalt ausspülen. Crème einfüllen und mindestens 3 Stunden kühl stellen.

Mit Pistazien und Melisse garnieren.

UFA-Revue 5/2016, www.inforama.ch

Basilikumpaste

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  • 100 g Basilikum
  • 10 g Salz
  • 1 dl kaltgepresstes Raps- oder Olivenöl

Basilikum waschen und auf Haushaltspapier trocknen lassen.Grobe Stängel entfernen und die Blätter mit einem scharfen Messer oder Wiegemesser fein hacken.

Salz und Öl gut vermischen, Kräuter zugeben und mischen.

Kräuterpaste satt bis ½ cm unter den Rand in kleine, ausgekochte Gläser füllen. Den Rand mit Haushaltpapier sauber einigen. Mit Öl randvoll aufgiessen und Gläser mit Deckel verschliessen.

Die Gläser kühl und dunkel aufbewahren. Nach dem Öffnen rasch aufbrauchen.

UFA-Revue 4/2016

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Kräutersalz

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  • 25 g Kräuter, getrocknet, z.B. Rosmarin, Thymian, Oregano und Majoran
  • 10 g Zwiebeln und Knoblauch, getrocknet
  • wenige Pfeffer- und Senfkörner
  • 60 g Salz

Die Blätter von den groben Stielen abstreifen, im Cutter oder in der Gewürzmühle fein mahlen.

Zwiebeln, Knobli und Gewürze ebenfalls cuttern und mit den Kräutern vermengen. Salz zugeben und mischen.

Das Kräutersalz in saubere Gläser füllen.

UFA-Revue 4/2016

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Liebstöckel-Champignons

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für 2 Personen:

  • 350 g Champignons
  • 1 Handvoll Liebstöckel (Maggikraut)
  • 1 TL Oregano, getrocknet
  • 1 TL Basilikum, getrocknet
  • 1 Zwiebel
  • 1 Tomate
  • Salz, Pfeffer

Champignons mit einem Tuch abreiben und in Scheiben schneiden. Liebstöckel und Zwiebel klein schneiden.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin glasig werden lassen. Die frischen und getrockneten Kräuter mit anschwitzen. Die Champignons dazugeben und anbraten.

Zum Schluss eine kleingewürfelte Tomate unterheben. Nach Bedarf würzen.

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UFA-Revue 4/2016

 

Bärlauchkapern

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  • 2 Gläser Bärlauchblüten samt Stiele
  • 65 g Zucker
  • 1 EL Salz
  • 7.5 dl Obstessig
  • 2.5 dl Wasser
  • ½ EL weisse Pfefferkörner
  • 2 Lorbeerblätter
  • ¼ Pfefferschote, in Ringen
  • ¼ TL Zitronensäure

Bärlauchblütenknospen waschen, trocken tupfen, auf 6-8 cm zurückschneiden und in die Gläser schichten.

Zucker karamelisieren, restliche Zutaten beifügen, aufkochen und den Sud kochend heiss über die Knospen giessen.

Gläser sofort verschliessen und 1-2 Monate an einem kühlen Ort ziehen lassen.

Ergibt 2 Gläser à ½ Liter Inhalt.

Schmeckt ausgezeichnet zu Geräuchtem, kaltem Fleisch oder Wurst.

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UFA-Revue 3/2016

Rosmarin-Brötchen

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  • 750 g Mehl
  • 2 TL Salz
  • ½ Würfel Hefe
  • 125 g Magerquark
  • 1 EL Olivenöl
  • 3 ½ - 4 dl Wasser
  • 8 - 16 Rosmarinzweige

Aus Mehl, Salz, Hefe, Quark, Öl und Wasser einen Hefeteig zubereiten und zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen.

Aus dem Teig 16 ovale Brötchen formen und flach drücken. Je ein bis zwei Stück um einen Rosmarinzweig legen, gut zusammen drücken.

Zweige auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, Brötchen mit Wasser bestreichen, nochmals aufgehen lassen.

Zunächst 10 Minuten in der Mitte des auf 230 °C vorgeheizten Ofens backen, anschliessen bei 180 °C für 10-20 Minuten fertig backen.

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Kräuter-Prussiens

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  • 1 rechteckiger Blätterteig, ausgewallt
  • diverse Kräuter, geschnitten, z.B. Petersilie, Basilikum, Schnittlauch
  • 50 g Sbrinz, gerieben
  • Pfeffer

Kräuter und Käse auf dem Teig verteilen und mit Pfeffer würzen. Mit dem Wallholz darüber rollen, von beiden Seiten gegen die Mitte einschlagen oder aufrollen.

In ca. 5 mm dicke Prussiens schneiden. Auf ein mit Backpapier
belegtes Blech geben. Bei 220 °C in der Ofenmitte ca. 10 –15 Minuten backen.

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Crèmige Kräutersuppe

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  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblizehe
  • 50 g Lauch, gewaschen und klein geschnitten
  • 2 Kartoffeln, mehlig kochend
  • 1 l Gemüsebouillon
  • 100 g Kopfsalat
  • 100 g frischer Spinat
  • 1 Bund frische Kräuter (z.B. Schnittlauch, Peterli, Kerbel)
  • 1 dl Rahm
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Schalotte, Knoblauch und Kartoffeln schälen und mit dem Lauch in der Gemüsebrühe aufkochen, ca. 25 Min. zugedeckt köcheln lassen.

Die gewaschenen, geputzten und geschnittenen Salatblätter, Spinat und Kräuter zugeben, weitere 5 Min. köcheln lassen, vom Herd ziehen, pürieren.

Rahm unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Würzige Kräutertomaten

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  • 500 g Cherrytomaten
  • 5 EL Olivenöl
  • 3 EL Aceto balsamico
  • 2 EL Rohzucker
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • etwas Basilikum und Oregano, fein gehackt
  • Salz, Pfeffer

Cherrytomaten halbieren, in eine Schüssel geben. Restliche Zutaten beigeben, gut mischen und in einer ofenfesten Form bei 200 Grad Heissluft in der Ofenmitte 15 Minuten backen.

Lauwarm zu knusprigem Brot geniessen.

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Kräuteröl

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  • 0.75 l Rapsöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 4 Zweige Thymian
  • 1 Zweig Basilikum
  • 1 Zweig Oregano
  • 1 KL rote Pfefferkörner
Frische Kräuterzweiglein waschen und zum Trockenen einen Tag an der Sonne liegen lassen. In eine Flasche stecken. Pfefferkörner und geschälte, halbierte Knoblauchzehen dazugeben. Die Flasche mit Öl auffüllen bis die Kräuter restlos bedeckt sind.

Zwei bis drei Wochen kühl an einem dunklen Ort (zum Beispiel im Keller) lagern. Nach Ablauf der Lagerzeit das Öl durch ein feines Sieb giessen. Kräuterzweige entfernen.

Bei kühler und trockener Lagerung mindestens sechs Monate haltbar.

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Holunderbeerengelee mit Rotwein und Sternanis

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  • 1.5 kg schwarzer Holunder
  • 1 l Rotwein
  • 800 g - 1 kg Gelierzucker pro 1 l Saft
  • 1 Sternanis oder Zimststange

Den schwarzen Holunder anfrieren lassen. Die Beeren mit der Gabel von den Dolden in eine grosse Pfanne streifen. Rotwein hinzufügen und aufkochen bis die Beeren platzen. Beeren in ein Geleetuch giessen und den Saft auffangen.

1 Liter Saft mit 800 g bis 1 kg Gelierucker mischen. Sternanis (Zimststange) zugeben. Den Saft aukochen und unter Rühren zum Gelierpunkt einkochen. Dabei die Zeitangabe auf der Verpackung beachten.

Sternanis (Zimtstange) entfernen, eventuell abschäumen und den Gelee siedend heiss bis 1 mm unter den Rand in saubere Gläser füllen und sofort mit einem einwandfreien Schraub-deckel verschliessen.

Sanddornkonfitüre mit Äpfeln

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  • 250 g Äpfel
  • 500 g Sanddornbeeren
  • 500 g Gelierzucker (Sorte 1:2/zuckerreduziert)


Kleine Äste mit Sanddornbeeren abschneiden und in den Tiefkühler legen. Danach mit einer Gabel abstreifen.

Die Äpfel waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Sanddornbeeren mit den Apfelwürfeln in eine Pfanne geben und mit etwas Wasser köcheln bis die Früchte gar sind. Fruchtmischung durch das Passe-vite streichen.

Gelierzucker beifügen und unter Rühren zum Gelierpunkt einkochen. Dabei die Anleitung auf der Verpackung beachten. Die Konfitüre siedend heiss 1 mm unter den Rand in saubere Gläser füllen und sofort mit einem einwandfreien Schraubdeckel verschliessen.

Tipp: Eventuell den Früchten bereits zu Beginn etwas Zucker zufügen, damit die Fruchtmischung nicht anbrennt. Die Fruchtmischung vor der Weiterverarbeitung wägen und die Menge des Gelierzuckers anpassen.

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Kirschen-Kuss mit Zitronenmelisse

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  • 100 g frische Kirschen
  • 3 dl Milch
  • 2 EL Puderzucker
  • 50 g Rahmquark
  • einige Zitronenmelissen-Blätter
  • Eiswürfel


Kirschen waschen und entsteinen. 4 Zitronenmelisse-Blätter
fein schneiden, dazugeben und zusammen mit der Milch, dem
Puderzucker und dem Rahmquark mit dem Mixstab pürieren.
In Gläser abfüllen, mit einem Zitronenmelissen-Blatt
dekorieren. Bei Belieben mit einem Eiswürfel servieren und
geniessen.


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Basilikum-Sorbet

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  • 2½ dl Wasser
  • 150 g Zucker
  • ½ dl Zitronensaft
  • 6-8 Blätter Basilikum
  • 1 Eiweiss, geschlagen

Wasser und Zucker aufkochen, auskühlen lassen. Zitronensaft und geschnittene Basilikumblätter beigeben und tiefkühlen.

Die Masse während des Gefrierprozesses zwei- bis dreimal mit dem Stabmixer durchmixen.

Das geschlagene Eiweiss nach dem letzten Rühren unter die Masse ziehen. Nochmals gefrieren.

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Eistee surprise

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  • 4 Beutel Lindenblütentee (oder 2 Handvoll Blüten)
  • 2 EL Zitronenmelissenblätter
  • 2.5 dl Wasser
  • ½ Zitrone, Saft
  • 1 dl Holunderblütensirup
  • 1 l kaltes Wasser

Teebeutel oder Blüten und die Zitronenmelissenblätter in einen Krug geben, 2.5 dl Wasser aufkochen und in den Krug giessen. 10 Minuten ziehen lassen.

Beutel oder Blüten und Melissenblätter herausnehmen, restliche Zutaten beifügen und gut umrühren.

Bis zum Servieren kalt stellen.

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Flieder-Sirup

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  • 2 Handvoll frische Fliederblüten
  • 1 l Wasser
  • Saft einer Zitrone
  • 800 g Zucker

Blüten vom Stiel zupfen. Mit den anderen Zutaten sprudelnd kochen bis die Blüten ihre Farbe verlieren.

Heiss in Flaschen füllen.

Der Fliedersirup schmeckt besonders gut mit Wasser verdünnt als erfrischendes Getränk, mit Prosecco oder Weisswein aufgefüllt als Apéro oder zum Verfeinern von Desserts.

Ca. 2 bis 3 Monate haltbar.

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Kräutersalz mit Bärlauch

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  • 5 g Rosmarin
  • 5 g Oregano
  • 2 g Lavendel
  • 3 g Salbei
  • 5 g Bärlauch
  • 80 g Meersalz oder Fleur de sel

Die Kräuter im Mörser fein zerreiben, das Salz dazu geben und gut vermischen.

In Gläser abfüllen und luftdicht verschliessen. Trocken lagern.

Das mediterrane Kräutersalz eignet sich vor allem für italienische Gerichte wie Pasta, Antipasti oder Pizza.

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Erdbeer-Smothie mit Minze

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  • 6 Erdbeeren
  • 4 Eiswürfel
  • ½ Limette
  • 6 Minzblätter
  • Honig

Die Eiswürfel in den Mixer geben und zerkleinern. Erdbeeren waschen und mit dem Saft einer halben Limette, den Minzblättchen und etwas Honig dazugeben, alles pürieren - fertig ist das Sommergetränk.

Erdbeeren enthalten mehr Vitamin C als Zitronen oder Orangen. Wer 150 g dieser köstlichen Früchte isst, hat bereits seinen Vitamin C-Gehalt für den gesamten Tag gedeckt und dabei weniger als 60 kcal zu sich genommen.

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Apéro Kräuternüsse

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  • 1 Eiweiss
  • 4 EL Rosmarinnadeln, gehackt
  • 1 EL Thymianblättchen, gehackt
  • 1/4 TL Paprika
  • 1 Msp. Chilipulver
  • wenig Pfeffer, 1/2 TL Salz
  • 1 TL Rohzucker
  • 100 g Haselnüsse
  • 100 g Cashewkerne

Eiweiss leicht schlagen, alle Zutaten in einer Schüssel verrühren.

Nüsse in einer Bratpfanne mit wenig Öl bei mittlerer Hitze rösten, in die Schüssel geben und mit der Kräuter-Gewürz-Mischung vermengen.

Die gekräuterten Nüsse auf einem Kuchenblech auskühlen lassen.

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Kräuter-Crêpes

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  • 100 g Mehl
  • 3 Eier
  • 1 EL getrocknete Kräuter (nach Belieben)
  • 200 ml Milch

Mehl mit Eiern und Kräuter in die Schüssel geben. Mit dem Schneebesen gut verrühren bis die Masse Blasen wirft. Milch beigeben und gut verrühren.

Crêpes in einer heissen Bratpfanne ausbacken.

Crêpes füllen mit Sauerrahm, Pilzen, Gemüsemischung, Lachs, etc.

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Kräuter-Ölbad

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  • 20 Tropfen ätherisches Öl, aromatisiert
  • 1 dl neutrales Basisöl (zu kaufen in der Apotheke)
  • 1 EL Kräuter nach Belieben (z.B. Thymian)
  • frisches Moos (in Visitenkartengrösse)

Das aromatisierte ätherische Öl, z.B. Rosenöl, mit dem neutralen Basisöl in eine kleine Schüssel geben, mischen und gut umrühren. Die Kräuter und das Moos dazugeben und umrühren.

Die Schüssel mit einem Teller abdecken und eine Woche stehen lassen. Absieben und fertig ist der Badezusatz für ein wohliges, entspannendes Bad.

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Kräutersüppchen mit Kartoffeln

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  • 200 g Schnittlauch, Peterli, Basilikum, Majoran, Rosmarin, Thymian, Koriander
  • 2 Zwiebeln
  • Knoblauch nach Belieben
  • 2 grosse Kartoffeln
  • ½ l Weisswein
  • 200 ml Bouillon
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • etwas Crème fraîche

Zwiebeln und Knoblauch schälen, würfeln und mit den geschälten und gewürfelten Kartoffeln andünsten. Mit Weisswein und Bouillon ablöschen. Weich kochen.

Die Kräuter waschen und in die heisse Suppe geben. Die Kräuter nur für 10 Minuten in der heissen Suppe durchziehen lassen.

Mit dem Stabmixer pürieren. Würzen.

Zum Servieren etwas Crème fraîche auf die Teller geben. Frische Sprossen passen hervorragend dazu.

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Kräuterbrot

Kräuterbrot Kräuterbrot
  • 500 g Mehl
  • 40 g Hefe
  • 1 TL Zucker
  • ¼ l Wasser
  • 40 g Butter
  • 2 Eier
  • je 1 EL Dill, Peterli und Schnittlauch
  • Salz und Pfeffer
  • Milch zum Bestreichen des Teigs
  • Butter zum Einfetten der Form


Mehl in eine Schüssel geben. In eine Vertiefung die zerbröckelte Hefe hineingeben, mit Zucker, Wasser und etwas Mehl zu einen Vorteig anrühren.

Zugedeckt 15 Minuten gehen lassen. Geschmolzene Butter, Eier, Salz, Pfeffer und Kräuter mischen. Mit dem restlichen Mehl zum Vorteig geben und zusammen verkneten. Schlagen, bis der Teig sich vom Rand löst. Noch einmal 30 Minuten gehen lassen. Teig in eine gefettete, bemehlte Kastenform geben und 15 Minuten gehen lassen.

Mit Milch bestreichen. Im vorgeheizten Ofen auf der unteren Schiene bei 200 Grad etwa 35 Minuten backen.

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Salbei-Honig-Bonbon

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  • 100 g Zucker
  • 2-3 EL Wasser
  • 1 EL Weinessig
  • 50 g Honig
  • 10 g Salbei

Zucker und das Wasser in einem kleinen Topf auf kleiner Flamme erhitzen und so lange erwärmen, bis sich eine dicke Masse formt.

Salbei klein schneiden. Unter ständigem Rühren Honig, Salbei und Weinessig hinzufügen, Salbei nach zwei Minuten absieben. Masse weiterköcheln lassen, bis sie eindickt.

Auf einem Backblech in kleinen, mundgerechten Häufchen auskühlen lassen und geniessen.

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Kräuterbutter

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  • 250 g Butter, weich
  • 2 Bund gemischte Kräuter (Peterli, Schnittlauch, Kerbel und Majoran)
  • ½ TL Salz
  • Pfeffer
  • 2 EL Zitronensaft

Kräuter fein hacken und mit den anderen Zutaten und der weichen Butter gut vermischen.

Halbarkeit: Im Kühlschrank ca. zwei Wochen; tiefgekühlt zwei bis drei Monate.

Variationen

  • Knoblauchbutter: 3 Knoblizehen zur Butter pressen und mischen.
  • Chilibutter: 2 Chilischoten halbieren, entkernen, fein hacken und unter die Butter mischen.
  • Tomatenbutter: 6 getrocknete Tomaten sehr fein hacken und unter die Butter mischen.

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Mediterranes Kräutersalz

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  • 500 g grobes Meersalz
  • 1 Bund Thymian
  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Bund Lavendel
  • 1 Bund Rosmarin
  • 1 Bund Salbei
  • 4 schwarze Oliven

Kräuter waschen und gut trocknen. Blättchen und Nadeln abzupfen. Kräuter und Oliven im Mixer durchmixen, Salz zufügen und nochmals kurz mixen. Backofen auf 150° vorheizen, bei erreichter Temperatur ausschalten. Salz auf Blech verteilen und bei leicht geöffneter Türe 20 Minuten trocknen lassen.

Salz in Gläsern mit Schraubdeckel bei Zimmertemperatur aufbewahren. Ein paar Tage ziehen lassen.

Würzsalz für mediterrane Gerichte.

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Kräuter-Muffins mit Frischkäse

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  • 2 Eier
  • 120 ml Öl
  • 200 g Naturjoghurt
  • ½ KL Salz
  • 40 g Kräuter, gehackt (Peterli, Thymian, Oregano, Majoran)
  • 200 g Weissmehl
  • 200 g Vollkornmehl
  • 1 Päckli Backpulver
  • 12 KL Frischkäse (Philadelphia, Gala)
  • Fett für die Förmchen

12 Förmchen einfetten. Backofen auf 175° vorheizen.

Eier, Öl, Joghurt, Salz und Kräuter gut verrühren. Beide Mehlsorten mit Backpulver mischen, zur Masse geben und zu einem glatten Teig kneten. Die Hälfte des Teiges zu 12 kleinen Kugeln formen, in die Vertiefungen der Form drücken. In die Mitte eine kleine Mulde drücken und einen KL Frischkäse hineingeben. Den restlichen Teig ebenfalls zu 12 Kugeln formen, platt drücken und den Frischkäse damit abdecken.

30 Minuten backen.

Pia Amstutz-Grädel, www.inforama.ch

 

 

Kräuteromelette

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  • 120 g Mehl
  • 4 Eier
  • 2 dl Milch
  • 2 dl Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Schnittlauch
  • 1 TL Peterli
  • 1 TL Basilikum
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 EL Bratbutter
  • Pfeffer aus der Mühle

Mehl in eine Schüssel geben. Eier trennen. Eigelb mit Milch, Wasser und Salz verquirlen. Zum Mehl giessen. Alles zu einem glatten Teig verrühren. Kräuter und Zwiebel fein dazuschneiden.

Eiweiss steif schlagen, unter den Teig heben. Etwas Bratbutter in einer Bratpfanne schmelzen.

Pro Omelette ca. 3 EL Teig hineingeben. Bei mittlerer Hitze Omelette beidseitig goldbraun backen.

Pia Amstutz-Grädel, www.inforama.ch

Zitronen-Biskuits mit Lavendel

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  • 100 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 175 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL geriebene Zitronenschale
  • 2 EL Lavendelblätter, getrocknet
  • 1 EL Lavendelblüten, getrocknet

Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Mehl, Backpulver, Salz, Zitronenschale und die fein geschnittenen Lavendelblätter untermischen. Alles zu einem Teig verkneten.

Zwischen zwei Backtrennpapieren auf ca. 0.5 cm Dicke auswallen. Nun die Lavendelblüten über den Teig streuen und mit dem Wallholz leicht andrücken.

Runde Biskuits ausstechen, auf ein Blech mit Backtrennpapier legen. Im vorgeheizten Ofen bei ca. 230° rund 7-10 Minuten backen bis die Biskuits schön goldbraun und fest sind.

ergibt ca. 30 Biskuits

Pia Amstutz-Grädel, www.inforama.ch

Erfrischendes Fussbad

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  • 2 EL Meersalz
  • Saft von 1 Limone
  • 10 frische Pfefferminzblätter

Salz und Limonensaft gut zusammen mischen. Ein Fussbad mit warmem Wasser vorbereiten, die Salzmischung hineingeben und umrühren. Pfefferminzblätter einstreuen und gut verteilen.

Die Füsse ca. 15 Minuten baden. Anschliessend gut abtrocknen und mit einer Feuchtigkeitscrème einreiben.

Mit Meersalz und den erfischenden Eigenschaften vom Pfefferminz und Limonen zaubern Sie ein angehehmes Fussbad. Fussbäder sorgen für Abkühlung und sind eine Wohltat für die Füsse.

Pia Amstutz-Grädel, www.inforama.ch

Holunderbeeren-Sirup

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  • 1 kg schwarze Holunderbeeren
  • 1.2 l Wasser
  • 200 g Zucker
  • Saft von 2 Zitronen
  • ca. 1.6 kg Zucker

Holunderbeeren mit einer Gabel abzupfen und waschen. Mit dem Wasser zudecken und 24 Stunden im Kühlschrank reifen lassen. Mixen und mit 200 g Zucker und dem Zitronensaft aufkochen, absieben. Den Saft wägen und mit gleichviel Zucker aufkochen (ca. 1.6 kg).

Heiss in vorgewärmte Flaschen oder Gläser randvoll abfüllen und sofort verschliessen. Mit einem Tuch zudecken und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Kühl aufbewahren. Haltbarkeit etwa 1 Jahr, ohne Gewähr.

Nach Belieben mit Kräutertee verdünnen oder mit kaltem Wasser als Erfrischungsgetränk geniessen. Fein schmeckt der Sirup, wenn er über Vanille-Glacé, Pudding oder Griessbrei gegossen wird.

Holunderbeeren stärken die Abwehrkräfte und helfen gegen Nervenentzündungen.

Pia Amstutz-Grädel, www.inforama.ch

 

Birnen-Senf-Dip

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  • 500 g vollreife Birnen
  • 170 g Gelierzucker (1:3)
  • 2 TL Senf, mittelscharf
  • 3 Pimentkörner
  • 1 Prise Cayennepfeffer
  • 1 Prise Pfeffer, schwarz   
  • 1-2 Chilischoten

Die Birnen von Schalen und Kerngehäusen befreien und pürieren. Mit dem Gelierzucker mischen und in einen Topf geben. Mit den restlichen Zutaten würzen und vier bis sechs Minuten kochen lassen.

Randvoll in zwei Gläser à 220 ml füllen. Sofort verschliessen.

Zu Fondue, Raclette, Geflügelgerichten oder Käse, insbesondere Geiss- oder Schafskäse, passt dieser Dip ausgezeichnet und ist ein Genuss.

Pia Amstutz-Grädel, www.inforama.ch

Rüebli-Fenchel-Gratin

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  • 500 g Rüebli
  • 500 g Fenchel
  • 2 grosse Zwiebeln
  • 2 Zweige Thymian, frisch
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Zucker
  • 2 dl Rahm
  • 1 Ei
  • 150 g Greyerzer

Rüebli schälen, Fenchel putzen und in 1.5 cm dicke Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. Thymian waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen.

¼ l Salzwasser zum Kochen bringen, Rüebli und Fenchel darin 5 Minuten bissfest garen. Abgiessen und dabei den Sud auffangen.

Butter in einer Pfanne zerlassen, Zwiebeln und Thymian andünsten. Zucker darüber streuen und karamellisieren lassen. Gemüsesud und Rahm dazugiessen und 5 Minuten bei starker Hitze kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Das Ei nach und nach unterrühren.

Backofen auf 225° vorheizen. Gratinform mit Butter ausfetten. Greyerzer Käse in Scheiben schneiden. Rüebli und Fenchel in Form schichten, Sauce und Käse darüber verteilen. 20 Minuten backen.

Pia Amstutz-Grädel, www.inforama.ch

 

Zwiebel-Mus

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  • 3 grosse Zwiebeln
  • 7.5 dl Wasser
  • 2 Bouillon-Würfel
  • 250 g Rahmquark
  • Mayonnaise
  • Kräutersalz
  • schwarzer Pfeffer

Zwiebeln rüsten und in Ringe schneiden. In die kochende Bouillon geben. Temperatur zurückstellen und die Zwiebel weich köcheln lassen. Den Rahmquark mit etwas Mayonnaise vermischen, mit Kräutersalz und Pfeffer würzen.

Die Zwiebeln in ein Sieb abgiessen, abkühlen lassen, unter die Quarkmasse geben und umrühren.

Als Beilage zu Raclette, Gschwellti oder zu Fleischspeisen.

Pia Amstutz-Grädel, www.inforama.ch

Kräuter-Badesalz

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  • Badekräuter und -Blüten, wie Rosen-, Lavendel- und Ringelblumenblüten, Frauenmantel, Schafgarbe, Basilikum, Rosmarin (letzteres nicht bei Bluthochdruck)
  • Meersalz, grob

Duftende Kräuter, Blüten und grobes Meersalz lagenweise in ein geruchfreies Schraubverschluss-Glas füllen, verschliessen und drei bis sechs Wochen ziehen lassen.

Eine ordentliche Handvoll des fertigen Badesalzes in ein Gaze- oder Baumwollsäcklein abfüllen. Dieses in den Heisswasserstrahl halten und anschliessend ins Badewasser legen und das Bad geniessen.

Orangenbutter

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  • 125 g weiche Butter
  • 2 bis 3 EL Puderzucker
  • 1 EL geriebene Bio-Orangenschale
  • 2 bis 3 TL Orangensaft

Die Zutaten im Mixer oder mit einem Schneebesen schaumig rühren. In eine gut gewässerte Butterform füllen. Alternariv Guezliformen auf ein Blech mit Blechreinpapiert stellen und die Butter vorsichtig einfollen. Kühl stellen.

Die fest gewoderen Butter aus den Formen lösen und bis zum Gebrauch im Kühlschrank oder i Tiefkühler aufbewahren. Vor dem Servieren mit geriebenen Orangenschalen dekorieren.

Passt zu frischgebackenem Zopf oder zu Nussbrot.

Karin Näf, www.kräuterkurse.ch

Blüten-Honigauszug

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Von einem Glas flüssigem Honig ein Drittel herausnehmen, damit die Blüten Platz haben.

Von März bis Juli folgende Kräuter und Blüten unter täglichem Wenden dazugeben:

  • Veilchenblüten
  • Huflattichblüten
  • Gänseblümchenblüten
  • Schlüsselblumenblüten
  • Rosenblüten
  • zarte Sptzwegerich-Blätter, zerkleinert
  • wilden, blühenden Thymian

Nach dem Thymian noch drei Wochen ziehen lassen, dann den Honig durch eine Gaze oder ein Sieb filtern. Aus dem Blüten-Filtersatz gibt es einen feinen Tee.

Der Blüten-Honigauszug ist ein bewährtes Hustenmittel, das auch Kinder mögen.

Karin Näf, www.kraeuterkurse.ch

Wiesenkonfekt

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  • 50 g Zartbitter-Kuvertüre oder Schokoglasur
  • 20 frische Gundelrebenblätter (Glechoma hederacea L) mit Stiel

Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Blätter erst auf der einen Seite mit der flüssigen Schokolade bepinseln. Mit der unbemalten Seite auf ein Blechreinpapier oder Gitter legen.

Wenn die Glasur fest geworden ist, die Blattrückseite bepinseln. Kontrollieren ob Blatt und Stiel vollständig bemalt sind. Nun die erkaltete Schokoladenseite vorsichtig aufsetzen und hart werden lassen.

Behutsam vom Papier lösen und gut verschlossen kühl aufbewahren. Mit diesem Wiesenkonfekt können Torten und Süssspeisen verziert werden.

Karin Näf, www.kraeuterkurse.ch

Wildkräuter-Tomaten-Pesto

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  • 2-3 Handvoll verschiedene Wildkräuter fein geschnitten. Zum Beispiel: Junge Frauenmantel- und Gierschblätter, Taubnessel-Sprossspitzen, Löwenzahn- oder Rotklee-Blütenblättchen, Dost oder Quendel.
  • 1-2 EL geröstete Nüsse oder Kerne
  • ca. 100 g fein gehackte, getrocknete Tomaten
  • 3-5 Bärlauchzwiebelchen oder 2 Knoblauchzehen
  • 2-3 EL geriebener Hartkäse

Alles vermengen und Speiseöl dazugeben bis eine pastöse Masse entsteht.

Schmeckt auf Teigwaren (etwas Teigwarenwasser unterrühren), über Gemüse und Gschwellti oder auf Brot.

Karin Näf, www.kraeuterkurse.ch

 

Minzdessert

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  • 1 Handvoll Pfefferminzblätter
  • 400 g Quark
  • 6 EL Crème fraiche
  • 2 EL Honig
  • 2 Vanilleschoten
  • 2 dl Rahm
  • dünne Schoggiplättchen, z.B. After Eight
  • evtl. Minzesirup

Pfefferminzblätter sehr fein hacken und mit Quark, creme fraiche und dem Honig mischen.

Aus den Vanilleschoten das Mark herauskratzen und mit dem steif geschlagenen Rahm unter die Masse heben. 3 bis 10 Stunden kühl stellen.

Vor dem Servieren mit den Schoggiplättchen oder mit wenig Minzesirup garnieren. Das perfekte Dessert für heisse Tage.

Karin Näf, www.kraeuterkurse.ch

Sommerliche Ringelbutter

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  • 125 g weiche Butter
  • ½ TL Salz
  • 2 EL frische Ringelblumen-Blütenblätter (ohne Blütenboden)
  • 1-2 TL Zitronensaft

Butter, Salz, Ringelblumen und Zitronensaft mit dem Stabmixer oder einer Gabel gut vermengen.

Auf ein Blechreinpapier oder Folie geben und eine Rollse formen. Kühl stellen.

Die fest gewordene Butter in Rädchen schneiden. Passt zu Fisch oder zu Gemüse.

Karin Näf, www.kraeuterkurse.ch

Kornelkirschen-Likör

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  • 400 g reife, dunkelrote Kornelkirschen
  • 100 g Kandiszucker
  • 1 Liter Kirsch oder Obstler (37 bis 40 %)
  • 3 dl Rotwein oder Wasser
  • 150 g Zucker

Die Kirschen mit dem Kandiszucker und dem Kirsch oder Obstler in ein grosses Glas einfüllen. Drei Wochen stehen lassen, ab und zu schütteln.

Absieben. Rotwein oder Wasser mit dem Zucker aufkochen, auskühlen lassen und mit dem Auszug vermischen.

In schöne Glaschen abfüllen und ein paar Wochen nachreifen lassen.

Die «beschwipsten» Kornelkirschen in ein Konfitürenglas füllen und kühl aufbewahren. Sie können zu Vanilleeis serviert werden.

Für Kinder nicht geeignet.

Karin Näf, www.kraeuterkurse.ch

Gemüsesalz-Bouillon

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«Angeschlagenes» oder aus einem anderen Grund nicht mehr zum Verkauf geeignetes Gemüse kann wie folgt verwertet werden: Rüebli, Sellerie, Lauch, Petersilienwurzel, getrocknete Tomaten und Wild- oder Gartenkräuter durch den Fleischwolf drehen (oder im Cutter hacken) und mit der gleichen Menge Salz mischen.

In Gläser füllen und gut verschliessen. Bis zum Verbrauch kühl aufbewahren. Bleibt mehrere Monate frisch.

Die Menge der einzelnen Zutaten richtet sich nach dem Angebot, so unterscheidet sich jede Bouillon im Geschmack.

Eignet sich zum Salzen und Aromatisieren von Teigwaren-wasser oder kann wie Gemüsebouillon (eher salzig!) verwendet werden.

Karin Näf, www.kraeuterkurse.ch

Bärlauch-Blütenknospen

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Geschlossene Bärlauch-Blütenknospen in ein Configlas geben. Mit reichlich Salz überdecken und sanft schütteln, damit sich das Salz über den Knospen verteilt. Drei bis sieben Tage ziehen lassen.

Die Blütenknospen in ein grobes Sieb geben, das Salz gut absieben (weiter verwenden für Teigwarenwasser). Die Knospen in das gereinigte Glas zurück füllen und mit kalt gepresstem Rapsöl überdecken. Einige Tage ziehen lassen. Mindestens ½ Jahr haltbar bei kühler und dunkler Lagerung.

Zu Käse, Kartoffeln oder als Garnitur auf Salat- oder Gemüseplatten servieren.

Karin Näf, www.kraeuterkurse.ch

Rotklee-Risotto

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Zwei bis drei Handvoll Rotkleeblüten (Trifolium pratense) mitsamt den dazugehörigen dreifiederigen Blättchen sammeln.

Die rosa Blütenblättchen auszupfen.

Die Blütenböden und die grünen Blätter zusammen mit einer gehackten Zwiebel in Rapsöl andämpfen.

  • 1 Tasse (¼ Liter) Reis mitdämpfen
  • 1 Liter heisse Bouillon während des Kochens dazugeben
  • Die gezupften Rotklee-Blütenblättchen unter das fertige Risotto mischen.
  • Nach Belieben Sbrinz dazugeben

Karin Näf, www.kraeuterkurse.ch

Haselnusslikör

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  • 100 g halbierte Haselnüsse
  • 2 cm Zimtstange
  • 1 Gewürznelke
  • 1/3 Vanilleschote, längs halbiert
  • 2 EL Honig
  • Branntwein (mind. 38 %ig)
  • Konfitürenglas, 5 dl

Alle Zutaten bis Branntwein ins Glas geben und mit Branntwein auffüllen.

Unter täglichem Schütteln vier Wochen ziehen lassen. In eine Flasche fülen und an einem kühlen Ort ca. vier Wochen nachreifen lassen.

Schmeckt perfekt zu Vanilleglacé, aber auch pur.

Karin Näf, www.kraeuterkurse.ch

 

Schwarze Heckenperlen

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200 g reife Schwarzdornfrüchte, sogenannte Schlehen, in ein Glas mit Schraubverschluss füllen.

100 g Salz darüber streuen und vier bis sechs Wochen stehen lassen. Täglich schütteln.

Danach die Schlehen in ein Sieb geben, das Salz abspülen und die Früchte gut trocken tupfen. In kleine Gläser abfüllen und nach Belieben mit getrocknetem Majoran, Thymian oder Provence-kräuter und wenig Chilischote würzen. Die Schlehen mit Rapsöl überdecken, die Gläser verschliessen und zwei bis drei Wochen ziehen lasen.

Zu verwenden wie Oliven.

Karin Näf, www.kraeuterkurse.ch

Currynüsse

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  • 200 g Haselnüsse
  • 2 EL Sojasauce
  • Currypulver

Haselnüsse im Ofen bei 150 Grad 10 bis 15 Minuten leicht rösten. Damit die Nüsse gleichmässig braun werden, das Backblech ab und zu schütteln.

In eine Schüssel leeren. Sojasauce dazugeben, mischen und die befeuchteten Nüsse mit Currypulver bepudern.

Die Nüsse weider auf dem Blech verteilen und im Ofen bei 80 Grad ca. 10 Minuten trocknen lassen. Im geöffneten Ofen auskühlen lassen. Darauf achten, dass die Nüsse nicht zusammenkleben.

Currynüsse sind ein ideales Mitbringsel.

Karin Näf, www.kraeuterkurse.ch