UFA REVUEUFA-Revue: Die Nummer 1 der Schweizer BauernDetailseitenMaster

Landtechnik 21.01.2016 10:01

Neue Nachlaufwalze von Pöttinger

Pöttinger ergänzt die zuletzt eingeführte Konussegmentwalze Conoroll für Grubber und Kurzscheibeneggen um eine Tandemvariante.
  • Die Tandem Conoroll Walze eignet sich vor allem für gezogene Maschinen (Bild: Pöttinger)
  • Die neue Conoroll Tandem Walze (Bild: Pöttinger)

Conoroll Walze
Diese Walze besteht aus Ringen mit 540 mm Durchmesser. Vier einzeln geschraubte Segmente pro Ring sind konisch und versetzt nach links und rechts geneigt. Es erfolgt eine Ausformung der Rille mit Vertiefungen, abwechselnd nach links und rechts eingetieft. Dadurch versickert das Regenwasser in den Segmenten und fliesst nicht unkontrolliert ab. Der Abstand von Ring zu Ring beträgt 15 cm. Dazwischen befinden sich die Abstreifer, mit Federlamellen. Diese sorgen zusätzlich für gute Krümelung und reinigen die Walzen-Zwischenräume.
Die Walze eignet sich für schwere bis mittelschwere Böden. Auch bei Ernterückständen ist ein problemloser Einsatz möglich. Auf sehr leichten Böden ist die Tragfähigkeit der Konussegmentwalze begrenzt.

Tandem Conoroll Walze
Die neue Tandem Conoroll besteht aus zwei Walzen. Der Durchmesser der Ringe beträgt 560 mm. Die vier einzeln geschraubten Segmente pro Ring sind konisch nach links und rechts geneigt. Erosion durch Starkregen wird aufgrund der optimalen Struktur an der Bodenoberfläche verhindert. Der lockere, lose Boden im Zwischenringbereich ist wasseraufnahmefähiger. Der Ringabstand beträgt 15 cm.
Für eine individuelle Anpassung je nach Arbeitstiefe und Einsatzverhältnissen kann die Neigung der Walze eingestellt werden. Somit ein problemloser Einsatz bei Ernterückständen und Steinbesatz ist garantiert. Die Nachlaufwalze bietet eine gute Tragfähigkeit auf leichten Böden. Sie ist bestens geeignet für gezogene Maschinen.

Arbeitsergebnis
Beide Packerwalzen sorgen für eine gute Krümelung und Rückverfestigung des Bodens. Durch die segmentierte Ausformung der Rille mit Vertiefungen sickert das Regenwasser in die Segmente und fliesst nicht unkontrolliert ab.

Quelle: Pöttinger
  • Autor/Redaktor
  • Verena Säle [vs]
    Redaktorin
    Email
Zurück zur Übersicht