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fenaco-LANDI 09.03.2017 14:43

Ramseier: Investitionen führen zu gutem Geschäftsergebnis

Die Ramseier Suisse AG investierte 2016 an ihrem Hauptsitz in Sursee (LU) CHF 27 Mio. in den Ausbau und die Modernisierung der Produktion und der Logistik. Die dadurch erzielte Effizienzsteigerung spiegelt sich im Jahresergebnis: Mit einem Bruttoumsatz von CHF 149.5 Mio. konnte der grösste Schweizer Obstverarbeiter seine Zielsetzung bei der Marktleistung erreichen und ein gutes Resultat erzielen.

Die Rahmenbedingungen im hart umkämpften Getränkemarkt waren für die Ramseier Suisse AG auch im Jahr 2016 herausfordernd. Doch trotz dem anspruchsvollen Marktumfeld hat sich das Schweizer Traditionsunternehmen klar zum Produktionsstandort Schweiz bekannt und kräftig investiert. Für insgesamt CHF 27 Mio. wurde 2016 in Sursee eine neue PET-Anlage sowie zwei neue Weichverpackungsanlagen gebaut. Damit straffte die Ramseier Suisse AG Prozessabläufe und zentralisierte die Produktion an ihrem Hauptsitz. Der Produktionsstandort in Kiesen (BE) wird Ende März 2017 endgültig geschlossen. Dank der Investitionen und der dadurch erzielten Effizienzsteigerung habe man die finanzielle Zielsetzung erreichen können, sagt Christian Consoni. Und dies trotz eines leichten Umsatzrückgangs von 5%. Entsprechend zufrieden ist Consoni: «Wir haben viel in unsere Infrastruktur investiert. Dies ist nötig, damit wir uns als KMU in diesem dynamischen Marktumfeld weiterhin behaupten können.»

Trend: Natürliche Getränke mit Schweizer Rohstoffen
Den Umsatzrückgang von 5% führt die Ramseier Suisse AG primär auf den Rückgang an Handelsmarken-Aufträgen zurück. Auch in den Geschäftsfeldern Gastronomie und Detailhandel weist das Unternehmen ein Ergebnis leicht unter dem Vorjahresniveau aus. Deutlich geringere Kundenfrequenzen und strukturelle Veränderungen im Gastronomiemarkt seien hier der Hauptgrund. Während das Markengeschäft mit den Traditionsmarken Sinalco und Elmer Citro – wie die Markt-Gesamtsegmente Orange und Citro generell – stagniert und leicht unter Vorjahresniveau bilanziert, wächst die Marke Ramseier wie auch das Convenience-Geschäft weiter an. «Natürliche Getränke mit Schweizer Rohstoffen liegen weiterhin im Trend. Insbesondere bei der Marke Ramseier und der Ramseier Schorle im Speziellen ist die zunehmende Nachfrage stark spürbar», sagt Christian Consoni. Und kündigt an: «Wir werden darum auch 2017 ein neues Produkt lancieren, als Ergänzung zur überaus erfolgreichen Ramseier Schorle.»

Rückblick 2016: 183 Mio. Einheiten hergestellt, 41‘000 Tonnen Obst verarbeitet
Gesamthaft hat die Ramseier Suisse AG in den vier Schweizer Produktionsbetrieben über 183 Mio. Einheiten (2015: 189 Mio. Einheiten) hergestellt und 41‘000 Tonnen Obst verarbeitet (2015: 42‘000 Tonnen Obst). Das Mosten, also die Mostobstverarbeitung bis zur Veredelung zu Premiumprodukten, ist eine Kernkompetenz der Ramseier Suisse AG. Jährlich verarbeitet das Unternehmen mehr als die Hälfte der gesamten Schweizer Mostobsternte.

Ausblick 2017: Fokus Schweizer Heimmarkt, weitere Investitionen, 90 Jahre Elmer
Neben der Produktion von Obst- und Fruchtsaftgetränken führt das Schweizer Unternehmen Ramseier Suisse AG auch die Traditionsmarke Elmer. Die Produkte Elmer Citro und Elmer Mineral werden direkt im Dorf Elm im Glarnerland produziert und abgefüllt. Auch da investiert die Ramseier Suisse AG, und zwar CHF 9 Mio. in die Modernisierung der Abfüllinfrastruktur. «Die Modernisierung des Betriebs wird im Frühling abgeschlossen sein und kann pünktlich zum 90-Jahre-Jubiläum von Elmer Citro im Juni feierlich eröffnet werden», sagt Christian Consoni. Die Investition in Elm betone den hohen Qualitätsanspruch der Ramseier Suisse AG und sei auch ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Schweiz und zum Produktionsstandort Elm. «Wir wollen unsere Kompetenz als Getränkespezialist und Produktionspartner stetig weiter ausbauen. Mit den modernisierten Anlagen in Elm können wir der Nachfrage nach Schweizer Produkten nachkommen und gleichzeitig unseren hohen Qualitätsansprüchen gerecht werden.»

Quelle: Ramseier
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