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Archiv2015 12.02.2016 09:52

SBV: Nein zur Kürzung des Zahlungsrahmens

Der Vorstand des Schweizer Bauernverbands (SBV) hat heute die Stellungnahme zum Bundesbeschluss zu den finanziellen Mitteln für die Landwirtschaft in den Jahren 2018-21 verabschiedet. Er wehrt sich entschieden gegen die darin geplanten Kürzungen.
  • Der SBV wehrt sich gegen die geplanten Kürzungen vom Bund. Foto: SBV

Die im Rahmen der neuen Agrarpolitik bestellten und erbrachten Leistungen bleiben auch in diesem Zeitraum dieselben. Der SBV fordert deshalb, dass die Beiträge für die Fortsetzung dieser Agrarpolitik dem versprochenen Zahlungsrahmen entsprechen. Die Landwirtschaft sei nicht für den Anstieg der Bundesausgaben verantwortlich, ihr Anteil daran nehme Jahr für Jahr ab. Zudem sei die aktuelle wirtschaftliche Situation der Bauernfamilien ungenügend und ihr Einkommen rund 35 Prozent tiefer als jenes in vergleichbaren Sektoren. Die Agrarpolitik 2014-17 hat Ziele sowie die Abgeltung für die damit verbundenen Leistungen festgelegt. Allerdings habe sie nicht - wie vom Bundesrat in Aussicht gestellt - zu einer Verbesserung der Einkommenssituation beigetragen. Aus diesem Grund sei es wichtig, die Bundesmittel für die Landwirtschaft zu erhalten. Eine Kürzung der Beiträge stelle die Erreichung der vorgegebenen Ziele in Frage und würde die bisherigen Bemühungen unterlaufen. Verschiedene Kantone teilen diese Beurteilung des SBV, so wehren sich beispielsweise Bern, Graubünden, Obwalden, Solothurn oder Waadt gegen die Kürzungsabsichten beim Zahlungsrahmen für die Landwirtschaft.

Quelle: SBV
  • Autor/Redaktor
  • Gabriela Küng
  • Gabriela Küng [gk]
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