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Archiv2015 24.11.2015 11:07

Situation bleibt schwierig

An den Regionaltagungen der Schweizer Milchproduzenten (SMP) zeigte sich, dass die Lage der Milchproduzenten weiterhin schwierig ist. Die Milchpreise sind tief und die Direktzahlungen sind als Folge der AP 14-17 unter Druck.
  • © Swissmilk

Der starke Franken erschwert weiterhin den Export von Schweizer Milchprodukten und der Importdruck steigt. Es müsse davon ausgegangen werden, dass sich die Situation vor Sommer 2016 kaum verbessern wird, schreibt die SMP. Deshalb sei es zentral, dass die Akteure trotz teils sehr unterschiedlichen Ansichten gemeinsam auftreten. Nur damit könnten die Verhandlungen zum BOM-Richtpreis erfolgreich geführt und die Marktstabilisierungsmassnahmen wirkungsvoll umgesetzt werden.

Politische Rahmenbedingungen
Im kommenden Jahr seien für die Milchproduzenten drei Herausforderungen zentral:

  • Der Grenzschutz soll so weit als möglich erhalten werden
  •  Die Sicherung der Bundesmittel für das Agrarbudget und das Schoggigesetz auf dem Niveau 2015 gehalten werden
  • Eine ausgewogenere Mittelverteilung und eine Vereinfachung der Administration in der Agrarpolitik
Swiss milk inside läuft gut
Die Kampagne Swiss milk inside, die als Reaktion zur Aufgabe des Euromindestkurses gestartet wurde, laufe äusserst gut und führe zu hoher Bekanntheit und gesteigertem Absatz von Milch und Milchprodukten, teilte die SMP an den Regionaltagungen mit. Quelle: Schweizer Milchproduzenten
  • Autor/Redaktor
  • Gabriela Küng
  • Gabriela Küng [gk]
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