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Management 06.10.2017 14:01

SMP: Keine Budgetkürzung

Der Vorstand der Schweizer Milchproduzenten SMP stellt fest, dass die Richtpreiserhöhung per 1. Oktober 2017 mehrheitlich transparent umgesetzt wird. Er fordert, auch das Potenzial bei den Butterpreisen auszuschöpfen. Für den SMP-Vorstand ist die Absicht des Bunderates unverständlich, die Kosten von über 3 Millionen CHF für die Milchprüfung vollständig auf die Milchproduzenten abzuwälzen.

Der Vorstand der SMP hat sich umfassend über die aktuelle Milchmarktlage orientieren lassen. Insbesondere liegen die Butterlager aktuell noch bei 2‘000 Tonnen, was für diese Jahreszeit als tief zu taxieren ist. Die beschlossene Richtpreisanpassung in der Branchenorganisation Milch per 1. Oktober 2017 zeigt seine Wirkung. Bei den grossen Organisationen ist die Umsetzung vollzogen. Die aktuelle Preisrunde verdeutlicht zudem einmal mehr den Stellenwert dieses Instrumentes. Ungenügend ist jedoch für den SMP-Vorstand zurzeit die darüber hinausgehende Fettpreisanpassung, wie sie von der BO Milch in Aussicht gestellt wurde.

Bundesbudget 2018 halten
Das Budget des Bundes für 2018 sieht vor, sämtliche Mittel für die Milchprüfung zu streichen. Diese kurzfristige Ankündigung ist nicht akzeptierbar. Die Kosten von über 3 Millionen CHF, würden vor allem die Produzenten zu tragen haben. Dies wären rund 160 CHF je Milchproduzent und Jahr. Die SMP wehrt sich aktuell gemeinsam mit dem Schweizer Bauernverband und den Betroffenen Akteuren gegen diese Kürzung. Weiter werden im Voranschlag die Übergangsbeiträge gekürzt. Begründet wird dies mit der Anpassung an die Teuerung, was keine sachliche Grundlage hat.

Quelle: SMP
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  •  Redaktion [RED]

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