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Archiv 2017 04.01.2017 14:56

Stabile Umsätze im Detailhandel

Die Detailhandelsumsätze sind im letzten Jahr um 1 Prozent gesunken. Für das Jahr 2017 erwarten die Ökonomen der Credit Suisse stagnierende Umsätze und einen gleich stark bleibenden Einkaufstourismus.

Auch 2016 sah sich der Schweizer Detailhandel mit einem herausfordernden Jahr konfrontiert. Die reale Nachfrage war rückläufig, was zusammen mit leicht tieferen Preisen auch im zweiten Jahr nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses zu rückläufigen nominalen Branchenumsätzen führte (-1 %). Das zeigt ein Bericht der Bank Credit Suisse.

Allerdings hat sich die Abwärtsdynamik gemäss den Ökonomen in gewissen Segmenten merklich verlangsamt. Während der Food-Detailhandel wieder ein leichtes nominales Umsatzwachstum verzeichnen konnte (+0,2%), litten die Detailhändler im Non-Food-Segment immer noch unter einem zum Teil deutlichen Umsatzrückgang.

Der Einkaufstourismus stabilisierte sich 2016 auf sehr hohem Niveau. Während sich die Auslandeinkäufe vor Ort im abgelaufenen Jahr leicht zurückgebildet haben dürften (–6,2%), gehen die Ökonomen der Credit Suisse davon aus, dass der grenzüberschreitende Onlinehandel weiterhin von einer starken Wachstumsdynamik profitierte. Insgesamt dürfte 2016 jeder zehnte Detailhandels-Franken im Ausland ausgegeben worden sein.

Für den gesamten Detailhandel gehen die Credit Suisse-Ökonomen für 2017 von einer Stagnation der nominalen Umsätze aus. Für eine dynamischere Erholung fehlen gemäss Einschätzung der Ökonomen deutliche Wachstumsimpulse aus der Gesamtwirtschaft.

Quelle: LID
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