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Archiv2015 16.02.2016 15:19

Österreich: Verdacht Rinder-Tuberkulose

Im österreichischen Vorarlberg sind zurzeit sechs Betriebe aufgrund von Verdacht auf Rinder-Tuberkulose gesperrt.

Letzte Woche wurden in Vorarlberg Bauernbetriebe gesperrt, weil Rinder möglicherweise an Tuberkulose erkrankt sind. Das bedeutet, dass die betroffenen Höfe weder Rinder kaufen noch verkaufen dürfen. Zwei Sperren konnten nach Vorliegen des Laborbefundes wieder aufgehoben werden. Nun sind zwei weitere Betriebe vorläufig gesperrt worden, teilt das Vorarlberger Landesveterinäramt mit. Zur Absicherung der Diagnose müssten verdächtige Tiere getötet werden. Ihnen werden Organe und Lymphknoten entnommen, welche von der Agentur für Ernährungssicherheit untersucht werden.

Einen ersten Zwischenbefund aus Schnelltests gibt es normalerweise bereits nach wenigen Tagen, berichtet die Nachrichtenagentur SDA. Sollten diese positiv sein, müssen weitere Untersuchungen durchgeführt werden. Bis ein endgültiges Ergebnis vorliegt, dauert es in der Regel zwei Monate. Aktuell sind somit in Vorarlberg sechs Betriebe wegen TBC-Verdacht gesperrt.

Ein gewisses Infektionsrisiko hat sich gemäss Landesveterinäramt schon im Sommer abgezeichnet, als in den Regionen Klostertal und Silbertal eine grössere Anzahl an Rotwild mit einer nachweislichen Tuberkulose-Infektion erlegt worden ist. Durch die Nutzung desselben Lebensraumes mit dem Alpvieh im Sommer ist es auch in den vergangenen Jahren immer wieder zum Auftreten von einzelnen Tuberkulose-Fällen bei Rindern in den betroffenen Regionen gekommen.

Quelle: LID
  • Autor/Redaktor
  • Sandra Frei [fs]
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