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Pflanzenbau 12.02.2016 08:39

Apisuisse begrüsst Streptomycin-Ausstieg

In den letzten Jahren mussten rund 17 Tonnen Honig vernichtet werden, weil dieser Antibiotikarückstände enthielt. Deshalb begrüssen die Imker den BLW-Entscheid, dass das Antibiotikum Streptomycin nicht mehr zugelassen wird.

Das Bundesamt für Landwirtschaft hat gestern bekanntgegeben, dass es in diesem Jahr keine Bewilligung für den Streptomycin-Einsatz erteilt.

Apisuisse, der Dachverband der Schweizer Imkerverbände, begrüsst den Entscheid. Als nicht nachhaltig und als potenziell gesundheitsgefährdend kritisiert Apisuisse den Streptomycin-Einsatz. Trotz aller Vorsichtsmassnahmen sei in der Vergangenheit Blütenhonig mit dem Antibiotikum verunreinigt worden.

17 Tonnen hätten in den letzten Jahren vernichtet werden müssen. Die Imker seien zwar für die Honig-Verluste bis zu einem gewissen Grad finanziell entschädigt worden. "Trotzdem trifft es Imker und Imkerinnen mitten ins Herz, wenn eine ganze Jahresernte vernichtet werden muss", heisst es in einer Mitteilung.

Quelle: LID
  • Autor/Redaktor
  • Sandra Frei [fs]
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