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Verschiedenes 28.09.2017 14:29

Strickhof: Diplom- und Schlussfeier Höhere Berufsbildung

Zahlreiche Gäste gratulierten den 62 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen einer höheren Berufsbildung am Strickhof zu ihren Berufsabschlüssen.
  • Die glücklichen Bäuerinnen mit ihrem frisch erworbenen eidgenössischen Fachausweis. Bild: zvg

In seiner Begrüssungsansprache hiess Claude Gerwig die insgesamt 62 Absolventinnen und Absolventen einer Höheren Berufsbildung am Strickhof sowie die weiteren Gäste, die an der Schlussfeier vom 22. September 2017 teilnahmen, herzlich willkommen am Strickhof in Lindau. Der Leiter Höhere Berufsbildung wandte sich weiter mit den Worten «nach Ihrem grossen Einsatz haben Sie diese Feier verdient» an die 14 neuen Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter Landwirtschaft und Obst, die 17 Bäuerinnen mit eidg. Fachausweis, die 10 neuen Meisterlandwirte sowie die 21 Agrotechnikerinnen und Agrotechniker Höhere Fachschule (HF). Mit dem Lob «Sie sind nun Profis und erhalten heute Abend Ihren Ausweis dafür» sowie der Ermunterung «Sie können argumentieren und sind jetzt wichtige Botschafter für den ganzen Berufsstand» beschloss Claude Gerwig seine Begrüssung.

Max Binder mit Pinot Noir No1 geehrt
Nach einem wie immer feinen Nachtessen aus der Strickhof-Küche hielt Max Binder die Fest-Ansprache. «Ohne eigene Landwirtschaft und Lebensmittel-Produktion ist die Schweiz nicht lebensfähig», rief der Präsident der Strickhof-Schulkommission den Anwesenden in Erinnerung. Weiter sagte er: «Der Druck auf das freie Land, das heisst auch auf das Landwirtschaftsland, wächst in einer Welt mit zunehmender Bevölkerung». Da Max Binder an der Schlussfeier vom 22. September seinen letzten öffentlichen Auftritt in seiner Funktion als Präsident der Strickhof-Schulkommission wahrnahm, überreichte ihm Claude Gerwig als Anerkennung für seinen langjährigen Einsatz in dieser Funktion für den Strickhof eine Flasche vom besten Wein der Strickhof-Trotte, einen Pinot Noir No1.

Geschenke für die Besten
Nach dieser Ansprache und Geschenkübergabe folgte die Auszeichnung der Absolventinnen und Absolventen. Zuerst ehrte Johanna Schaufelberger, Stv. Leiterin der Sparte Bäuerinnen und Gesundheit, zusammen mit Theres Weber, Kantonsrätin und Präsidentin der Zürcher Landfrauenvereinigung, die Bäuerinnen mit Fachausweis. Die Absolventin mit der Bestnote von 5.6, Amina Lamprecht, erhielt für ihre ausgezeichnete Leistung einen schön verarbeiteten Käseteller aus Holz mit eingravierter Widmung. Anschliessend würdigte Christine Rudmann, Verantwortliche der Betriebsleiterschule, die Leistungen der Landwirte mit frisch erworbenem eidg. Fachausweis sowie der neuen Meisterlandwirte und –landwirtinnen. Als Anerkennungsgeschenk für den besten Abschluss als Meister Landwirtschaft bekam Benjamin Frei eine der legendären Strickhof-Glocken. Ebenfalls eine Strickhof-Glocke durfte Adrian Allenspach, bester Agro-Techniker HF, in Empfang nehmen. Für ihr Grusswort hatte Rahel Brütsch-Brügel eine Kartoffel in Herzform mitgebracht. «Man wird nur glücklich, wann man mit Herz dabei ist», so die Botschaft der Präsidentin des Verbands Schaffhauser Landfrauen, «nur dies bringt Erfolg und Zufriedenheit». Nach diesen Herz-Worten überreichte Claude Gerwig, Leiter Höhere Berufsbildung, zusammen mit Max Binder den Absolventinnen und Absolventen ihre Urkunden und Diplome.

«Macht, was ihr gerne tut»
Nach einer Danksprechung durch Claude Gerwig an die Sponsoren der Geschenke, namentlich fenaco, ZBV, Strickhof-Verein und Odec, dem Schweizerischen Verband der dipl. Absolventinnen und Absolventen HF, liessen die beiden frisch diplomierten Agro-Techniker Roman Schlatter und Christian Zbären ihre zweijährige Ausbildung auf sehr unterhaltsame und erfrischende Weise Revue passieren. In Strickhof-Tradition hatte ein Meister-Landwirt, dieses Jahr Benjamin Frei, das letzte Wort des Abends. Sein Fazit lautete: «Ich fühle mich fähig, einen Betrieb zu führen und die Ziele, die ich mir setze, auch zu erreichen». Seine letzte und wichtigste Botschaft an seine Kollegen fügte er ganz am Schluss an: «Lasst euch nicht eine Betriebsstrategie 'aufschwatzen', sondern macht das, was ihr gerne tut, denn dies führt letztendlich zum Erfolg». Mit einer letzten musikalischen Einlage klangen die Feierlichkeiten im geselligen Rahmen aus.

Quelle: Brigitte Weidmann, Strickhof
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