UFA REVUEUFA-Revue: Fachzeitschrift für die Schweizer LandwirtschaftDetailseitenMaster

Nutztiere 22.09.2017 13:20

Swissgenetics investiert in die Zukunft

Mit dem Spatenstich ist am 21. September 2017 der Baubeginn der neuen Stallgebäude in Mülligen erfolgt. Swissgenetics investiert in den nächsten drei Jahren knapp 7 Millionen in das Tierwohl für ca. 200 Stiere.
  • Das für Planung und Bau in Mülligen verantwortliche Team. Bild: zvg

Die Infrastruktur am Standort Mülligen stammt aus den 60-er Jahren und entspricht den heutigen Erwar-tungen an eine moderne Tierhaltung nicht mehr. Deshalb ersetzt Swissgenetics die Stallungen durch einen Neubau und optimiert damit die gesamte Tierhaltungsinfrastruktur.

Hohe Anforderungen an Tierwohl
Die Anforderungen an den Neubau sind vielfältig. Die Tierhaltungsbedingungen werden mit 102 Doppel-boxen und 48 Einzelboxen spürbar verbessert. Auch ein Auslauf für die Stiere wird vorhanden sein. Die acht klimatisierten Einzelboxen sind noch das Sahnehäubchen obendrauf. Die Tierhaltungskapazität wird nur moderat erweitert, weil im Zuge der genomischen Selektion ein noch rascherer Wechsel der produzie-renden Stiere erfolgen wird. Der Bau erfolgt in drei Etappen von September 2017 bis Dezember 2020.

Investition in betriebliche Abläufe und Nachhaltigkeit
Swissgenetics investiert im Neubau auch bewusst in die betrieblichen Abläufe. Diese sollen effizient, kostengünstig und in der bestmöglichen Balance Mechanisierung/Handarbeit erfolgen. Die Haltung und Betreuung müssen im Einklang mit den vor- und nachgelagerten Systemen sein. Auch die Umwelt war in der Planung ein zentrales Thema. Deshalb werden die Schrägdächer der Ställe mit einer Photovoltaik-Anlage bedeckt. Diese wird auf einer Fläche von rund 3‘900m2 (2‘400 Module) rund 670‘000 kWh Strom pro Jahr produzieren.

Quelle: Swissgenetics
  • Autor/Redaktor
  •  Redaktion [RED]

    Email
Zurück zur Übersicht