UFA REVUEUFA-Revue: Die Nummer 1 der Schweizer BauernDetailseitenMaster

Nutztiere 10.12.2015 14:26

Trockenmischung passt zu den Kälbern

Die Kälberaufzucht bietet grosses Potenzial, die Wirtschaftlichkeit der Milchproduktion zu optimieren. Hier werden die Weichen gestellt für ein tiefes Erstkalbealter, einen geringen Remontierungsanteil und hohe Lebenstagleistungen.

Viele Studien belegen die Vorteile hoher Kolostrum- und Milchgaben im ersten Lebensmonat sowie einer gezielten Eisen- und Wirkstoffergänzung. Ebenso deutlich zeigen Untersuchungen, dass diese Massnahmen dann einen langfristigen Vorteil bringen, wenn auch der Übergang zum Festfutter optimal verläuft. Eine Trockenmischung wie UFA-Kälbermash, das an der Suisse Tier 2015 als Neuheit ausgezeichnet worden ist, enthält alle Komponenten, die vom Kalb benötigt werden: 20 bis 25% Dürrfutter, 10 bis 20% Luzerne, 50 bis 60% Aufzuchtfutter und 5 bis 6% UFA-Molablend. Das Flüssiggemisch UFA-Molablend besteht aus appetitanregenden Zusatzstoffen und stabilisierenden Säuren und verhindert eine Entmischung des Kälbermash.

Die Trockenmischung wird ab der ersten Lebenswoche bis zum sechsten Monat zur freien Verfügung angeboten. Das strukturierte Raufutter regt die Pansenmotorik an und vergrössert das Pansenvolumen, das Aufzuchtfutter sorgt für eine schnelle Entwicklung der Pansenzotten. Als Alleinfutter gewährleistet Kälbermash eine konstante Ernährung, wirkt einem Absetzknick entgegen, ermöglicht Tageszunahmen von über 1kg und ist problemlos mehrere Wochen lagerfähig. Weitere Pluspunkte im Vergleich zu Silagemischrationen sind die Hygiene sowie das minimale Risiko für Fehlgärungen und Verdauungsstörungen im Dürrfutter-Kraftfutter-Gemisch. «Die jungen Kälber fahren total auf Kälbermash ab», staunt etwa Hans Wigger, Betriebsleiter der Swissgenetics-Aufzuchtstation, die mit der Trockenmischung gute Erfahrungen macht.

In Versuchen des UFA-Beratungsdienstes (u.a. Betrieb Wüthrich, Heimberg BE) hat sich die Trockenmischung auch auf Grossviehmastbetrieben bewährt. Der in der Tränkephase gewonnene Vorsprung überträgt sich auf die Mastphase, wodurch schlussendlich die Mastdauer kürzer wird.

Quelle: UFA-Beratungsdienst
  • Autor/Redaktor
  • Matthias Roggli [mr]

    Email
Zurück zur Übersicht