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Management 12.01.2018 07:41

Viele Deklarationsmängel bei fremdländischen Lebensmitteln

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat 17 von 24 untersuchten Produkte wegen Deklarationsmängeln beanstandet. Bei zwei Produkten, welche nicht deklarierte Milchbestandteile enthielten, wurde ein Verkaufsverbot ausgesprochen.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat in sechs verschiedenen Geschäften risikobasiert 24 Proben erhoben. Das Sortiment reichte von Getränken über Süssspeisen bis zu speziellen Fertiggerichten. Die Lebensmittel stammten aus Thailand, Grossbritannien, Brasilien, Dominikanischer Republik, Ghana, Iran, Sri Lanka, Vietnam, Deutschland, Italien, Taiwan, Türkei und der Schweiz.

17 Proben mussten wegen Kennzeichnungsmängeln beanstandet werden. Die Mängel reichten von fehlender Hervorhebung von Allergenen in der Zutatenliste, mangelhafter Nährwertkennzeichnung, falscher Datierungsangaben bis hin zu fehlenden Angaben von Farbstoffen.

Beim Allergen Milch wurde bei zwei Produkten ein Verkaufsverbot ausgesprochen. Beispielsweise wurden in einem Getreideprodukt aus der Türkei grössere Mengen Milchbestandteile nachgewiesen, obwohl auf der Verpackung keinerlei Angaben darauf hindeuteten. In einem „Mürbteig-Süssgebäck“ aus Italien wurden grosse Mengen Gluten ohne entsprechende Deklaration nachgewiesen. Der Fall wurde zur abschliessenden Beurteilung an das zuständige Amt überwiesen.

Aufgrund der vielen Beanstandungen will das Kantonale Laboratorium weitere Tests vornehmen.

Quelle: LID
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