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Archiv2015 25.01.2016 09:07

Vieles ist beim Schweizer Obstverband in Bewegung

Vor den Mitgliedern des Zürcher Obstbauvereins äusserten sich Markus Elliker, Präsident der Zürcher Obst- und Beerenproduzenten sowie Thomas Herren, Leiter der Abteilung Produktion im Schweizer Obstverband (SOV) zu aktuellen Fragen.
  • Thomas Herren zeigte die aktuellen Tätigkeitsfelder und auch Baustellen des SOV auf. (Foto: Roland Müller)

«Der Schweizer Obstverband ist aktuell bei vielen Vernehmlassungen gefordert», hielt Markus Elliker fest. So sorgt insbesondere die Personalpolitik bei der Forschung für viel Engagement beim Verband. Das Bundesamt für Landwirtschaft setze auf internationale Publikationen, die für die Praxis oftmals untauglich seien, erläutert Elliker. Jetzt wird der Verband eine Wunschliste aufstellen, was er und die Branche von der Agroscope erwartet.
Das neue Lebensmittelgesetz sei auch eine grosse Baustelle, es handle sich um eine 2‘000 seitige Neufassung und ein Vergleich mit dem alten Gesetz sei nicht möglich. «Entsprechend fehlt uns die Übersicht, was sich ändern wird oder was bleibt», so Elliker.
«Wir durften nach dem heissen und trockenen Sommer eine gute Nachfrage feststellen», hielt Thomas Herren vom SOV fest. Insgesamt seien die Erntemengen gut gewesen, wobei die Ernteschätzungen nicht ganz erreicht worden seien, erläutert Herren.

Entwicklungspotential ausloten
«Der SOV will sich entwickeln» war eine weitere Kernbotschaft von Herren. Der SPV stellt fest, dass sich das Umfeld ändert und man schneller handeln muss. Deshalb möchte er mit Projekten effizienter werden, erklärt Herren.
Parallel dazu muss sich der Verband auch mit dem Tagesgeschäft befassen. So wird die Swissness in Kraft treten. Die neue Alkoholgesetzgebung ist gescheitert. Bezüglich der Absatzförderung wird ein neues Logo Schweizer Früchte für die generische Werbung eingeführt. Zudem sollen die verschiedenen Kampagnen näher aneinander geführt werden. Auch bei der Agrarpolitik geht die Arbeit im Verband nicht aus. So sind mögliche Produktionssystembeiträge für den Obstbau ein Thema. Intensiv beschäftigt sich der SOV auch mit der Reorganisationen der Forschungsanstalten den Obstbauverband. Hier droht, dass die praxisbezogene Forschung rund um den Obstbau auf der Strecke bleiben könnte.

Quelle: RoMü
  • Autor/Redaktor
  • Gabriela Küng
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