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Verschiedenes 14.01.2016 13:38

Vielfältiges Pollenangebot nötig

Die Schweizer Honigbienen sind bereits ab Mitte Februar auf ein umfangreiches Pollenangebot angewiesen. Ohne genügend Futter für den Nachwuchs entwickeln sich die Völker nicht richtig. Die heikle Situation könne durch Gartenbesitzer mit dem Anbau pollenreicher Blumen und Gehölze deutlich entschärfen, teilt Apiservice mit.
  • Biene auf Kornelkirsche. Foto: Apiservice

In den kältesten Monaten verzichten Honigbienen aufs Brüten. Diese Ruhephase geht aber bald zu Ende und die Königinnen beginnen mit der Eiablage. Sobald die Temperaturen auf 10°C steigen, fliegen die Bienen aus und sammeln Pollen und Nektar. Insbesondere zu Beginn der Brutzeit sind Pollen wichtig, da sie als eiweisshaltige, vitamin- und nährstoffreiche Grundnahrung für die Larven dienen. Ohne ausreichende Pollenversorgung entwickeln sich die Völker nicht richtig.

Gehölze wie Weide, Hasel und Kornelkirsche seien zu dieser Jahreszeit die Hauptnahrungsquelle, erklärt Rita Portmann, Regionalberaterin Bienengesundheit in der Zentralschweiz, in einer Mitteilung des Apiservice. Aber auch frühblühende Gartenblumen wie beispielsweise Krokusse, Christrosen, Schneeglöckchen, Primeln und Erikastauden, seien ausserordentlich gute Pollenlieferanten, erläutert Rita Portmann. Da das Futterangebot in unserem Land im Vorfrühling besonders knapp sei, leiste der Gartenbesitzer zu dieser Jahreszeit mit pollen- und nektarreichen Blüten einen besonders wirksamen Beitrag für die Bienen, schreibt Apiservice.

Quelle: Apiservice
  • Autor/Redaktor
  • Gabriela Küng
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