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Archiv2015 08.12.2015 16:02

Verdacht auf Geflügelpest

Auf einem Geflügelbetrieb in Bayern mussten 12'900 Legehennen, Enten, Gänse und Puten vorsorglich getötet werden. Bei einer Routinekontrolle wurden Geflüglepest-Erreger gefunden, der Betrieb wurde vorerst gesperrt.

Die routinemässig durchgeführte Untersuchung habe Laborbefunde ergeben, die für die Infektion der Tiere mit dem Erreger der Geflügelpest sprechen würden, heisst es in einer amtlichen Mitteilung. Welcher Typ vorliege, werde derzeit anhand weiterer Laboruntersuchungen geklärt.

Die Behörden haben letzten Freitag die Sperrung des betroffenen Betriebs verfügt. Seither dürfen weder Tiere noch tierische Produkte aus dem Anwesen verbracht werden. Auch für den Personenverkehr gelten Einschränkungen.

Weil das Gesetz bereits bei Vorliegen eines Verdachts auf Geflügelpest die Tötung des Tierbestandes vorschreibt, werden die knapp 13‘000 Legehennen, Enten, Gänse und Puten gekeult. Danach werde der Betrieb umfassend gereinigt und desinfiziert, teilt die Behörde weiter mit. Die Gesundheit der Bevölkerung sei durch die Geflügelpest generell nicht gefährdet. Gleiches gelte für den Konsum von Geflügelfleisch und Eiern.

Quelle: LID
  • Autor/Redaktor
  • Sandra Frei [fs]
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