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Pflanzenbau 18.03.2016 14:20

Waldwirtschaft sorgt für sauberes Wasser

Wald und Wasser sind wichtige natürliche Ressourcen der Schweiz und eng miteinander verbunden. Der Wald speichert nicht nur viel Regenwasser, er filtert auch fast die Hälfte unseres Trinkwassers. Die rücksichtsvolle Bewirtschaftung des Schweizer Waldes durch seine Eigentümer trägt dabei viel zur hervorragenden Wasserqualität bei.
  • (zvg)

Rund 40 Prozent des Schweizer Trinkwassers stammen aus dem Wald und ist von hervorragender Qualität. Die nachhaltige Bewirtschaftung des Schweizer Waldes durch seine Eigentümer kommt der Wasserqualität zugute. Waldböden sind wenig verdichtet und tragen mit ihrer hohen Humusschicht und ihrer guten Durchwurzelung zur Wasseraufbereitung bei. In komplexen Mechanismen und chemischen Abläufen wird das Wasser von möglichen Verschmutzungen gereinigt. Ausserdem sorgt das weitverzweigte und vielschichtige Wurzelwerk der Waldpflanzen dafür, dass Wasser gut in den Boden eindringen und dort gespeichert werden kann – pro Hektare bis zu zwei Millionen Liter Wasser.

Waldeigentümer in Sorge
Der Wald und seine Bewirtschafter tragen viel zur Trinkwasserqualität in der Schweiz bei. Dies allerdings nicht ganz ohne Mehraufwände; so dürfen beispielsweise innerhalb sogenannter Grundwasserschutzzonen die Maschinen nicht betankt oder das geerntete Holz nicht gegen Schädlinge behandelt werden. Die Waldeigentümer setzen sich deshalb für eine Abgeltung der Trinkwasserleistung des Waldes und ihrer damit verbundenen Mehraufwände ein. Immerhin sparen die Nutzniesser (Trinkwasserfassungen) jährlich Aufbereitungskosten in Millionenhöhe, während die Mehrheit der Forstbetriebe im Wald Verluste schreibt.

Quelle: WaldSchweiz
  • Autor/Redaktor
  • Gabriela Küng
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