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Nutztiere 24.03.2016 09:57

Weniger Eier importiert

Im Jahr 2015 wurden nahm die Eierproduktion um knapp vier Prozent zu, die Importe waren im Gegenzug rückläufig.

Seit dem Jahr 2004 nimmt in der Schweiz die Eierproduktion stetig zu, so auch im vergangenen Jahr. Insgesamt wurden 868 Mio. Eier produziert, 3.7 Prozent mehr als im Jahr 2014. Diese Zunahmen sind auf die wachsenden Legehennen-Bestände zurückzuführen, in den letzten 10 Jahren wuchs der Bestand um 400‘000 Tiere an. Heute werden in der Schweiz rund 2.5 Mio Legehennen gehalten.

Bei den Importen sieht die Lage etwas anders aus: bei den Konsumeiern beträgt das Minus 4 Prozent, bei den Verarbeitungseiern knapp 12 Prozent, bei den Eiprodukten knapp 4 Prozent. Laut der Schweizer Geflügelzeitung gibt es zwei Gründe für diesem Rückgang:

  • In der Schweiz werden weniger eihaltige Produkte wie etwa Teigwaren produziert
  • Der Einkaufstourismus wird bei den Berechnungen nicht miteinbezogen und es muss davon ausgegangen werden, dass vor allem verarbeitete Ei-Produkte (Teigwaren, Biscuits) des Öfteren «Ennet der Grenze» eingekauft wurden
Als Folge des rückläufigen Importes ist der Selbstversorgungsrad bei Eiern 2015 um 2.6 auf 59.4 Prozent gestiegen. Bei den Schaleneiern liegt der Inlandanteil gar bei 77 Prozent (+1.3%). Der Pro-Kopf-Konsum sank infolge des geringeren Imports um 3 Eier auf durchschnittlich 174.5 Stück. Quelle: LID
  • Autor/Redaktor
  • Sandra Frei [fs]
    Redaktorin
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