UFA REVUEUFA-Revue: Die Nummer 1 der Schweizer BauernDetailseitenMaster

Archiv2015 27.01.2016 09:22

Zu hohe Milchmenge für den Markt

Der Vorstand der Schweizer Milchproduzenten (SMP) kam zum Schluss, dass das Milchangebot für die aktuelle Marktlage rund drei Prozent zu hoch ist. Die SMP ruft die Milchbauern auf, die Milchmenge zu drosseln.

Die Diskussion über die optimale Milchmenge ist seit der Aufhebung des Euromindestkurses und der schwierigen Lage am Milchmarkt entfacht. Der Vorstand der SMP ist sich angesichts der Einbussen auf der Absatzseite einig, dass das Milchangebot rund drei Prozent zu hoch ist. Der Vorstand ruft deshalb alle Akteure auf, Verantwortung für den Schweizer Milchmarkt zu übernehmen und die angebotene Menge zu drosseln. Möglichkeiten auf der Produzentenseite seien die Ausnutzung der guten Situation auf dem Markt für Schlachtkühe oder die Verwendung der Milch für die Kälbertränke.

Preise im Detailhandel dürfen nicht sinken
Um mittelfristig eine Verbesserung der schwierigen Lage zu erreichen, muss gemäss SMP das Ziel sein, den A-Richtpreis und die Preise im Detailhandel zu halten. Dazu müssen die folgenden bestehenden Massnahmen weitergeführt werden:

  • Segmentierung gemäss Regelung BO Milch konsequent umsetzen
  • Massnahmen der Marktstabilisierung von LactoFama AG im 2016 soweit wie nötig weiterführen
  • Basismarketing Milch im 2016 konsequent weiterführen
Quelle: SMP
  • Autor/Redaktor
  • Gabriela Küng
  • Gabriela Küng [gk]
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