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Betriebsführung

Corona als Booster für Fernunterricht

Mitte März wurden wegen Corona sämtliche Schulen geschlossen. In Rekordzeit mussten auch landwirtschaftliche Bildungsinstitutionen auf Fernunterricht umstellen. Dort rechnet man damit, dass der Einsatz von digitalen Hilfsmitteln als Ergänzung zum üblichen Unterricht auch nach der Corona-Krise stärker genutzt wird.
Digitale Hilfsmittel werden auch nach Corona weiterhin den landwirtschaftlichen Schulalltag bestimmen.

Digitale Hilfsmittel werden auch nach Corona weiterhin den landwirtschaftlichen Schulalltag bestimmen.

(Bild: Unsplash)

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Der Entscheid des Bundesrates vom 13. März 2020 alle Schule zu schliessen, hat auch die landwirtschaftlichen Bildungsinstitutionen vor grosse Herausforderungen gestellt. Es blieb lediglich ein Wochenende Zeit, um von Präsenz- auf Fernunterricht umzustellen. Zum Glück war E-Learning für die Schulen schon vor Corona kein Fremdwort mehr. Und so konnte mit Hilfe von gängigen technischen Tools zur virtuellen Zusammenarbeit der Unterricht fast nahtlos weitergehen.

Investition für die Zukunft

Die Schulen sehen diese Umrüstung grösstenteils als Chance. «Wir sind überzeugt, dass diese Krise für uns als Institution auch Chancen bietet, indem wir im Einsatz von digitalen Hilfsmitteln einen Quantensprung nach vorne machen konnten, sei es im Unterricht oder in der Beratung, aber auch in unserem täglichen Arbeiten», sagt Markus Wildisen, Direktor des Bildungszentrums Inforama Rütti in Zollikofen.

Im Fernunterricht als Ergänzung zum üblichen Schulbetrieb erkennt man auch am zürcherischen Kompetenzzentrum für Bildung und Dienstleistungen Strickhof einen klaren Mehrwert. «Wo es didaktisch und pädagogisch Sinn macht, werden wir uns überlegen, ob gewisse Inhalte im Fernunterricht weitergeführt werden können, sagt Erik Meier, Leiter der landwirtschaftlichen Grundausbildung.

Zur erweiterten Bereitstellung der technischen Infrastruktur verlangte vor allem das Generieren der Lerninhalte von den Lehrkräften einen enormen Einsatz. Ein Hosenlupf, der sich im Nachhinein betrachtet aber auszuzahlen scheint, da er bereits aus heutiger Sicht eine wichtige Investition für die Zukunft darstellt. Dies gilt nicht nur im Bereich der landwirtschaftlichen Aus- und Weiterbildung, sondern im gesamten Bildungssektor.

Quelle: LID, UFA-Revue

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