UFA REVUEUFA-Revue: Fachzeitschrift für die Schweizer LandwirtschaftDetailseitenMaster

Management 11.03.2019 15:36

Bauernverband puscht Direktverkauf

Jeder fünfte Bauernbetrieb verkauft Produkte direkt. Für die Konsumenten ist es aber oft schwierig zu wissen, wo in seiner Umgebung er was bekommt. Deshalb hat der Schweizer Bauernverband vor einiger Zeit die nationale Plattform vomhof.ch ins Leben gerufen. Ab April 2019 ist es noch einfacher, dort nach Produkten und Betrieben in der Umgebung zu suchen. Anschliessend wird die Plattform breit beworben. Die Direktvermarkter können von der Bekanntmachungsoffensive profitieren, wenn sie den Betrieb bei vomhof.ch anmelden.

Regional, nachhaltig, frisch – das sind wichtige Werte, wenn es um Lebensmittel geht. Immer mehr Leute wollen wissen, woher ihr Essen stammt und wie es produziert wurde. Die Bauernfamilien nehmen diesen Trend auf. Jeder fünfte Hof betreibt irgendeine Form der Direktvermarktung. Auch um die Wertschöpfung auf dem Betrieb zu erhöhen. Die Bauernfamilien können die Preise selbst bestimmen und die Margen der Zwischenhändler fallen weg. Der Schweizer Bauernverband bietet mit vomhof.ch schon länger eine kostenlose, nationale Plattform für die Direktvermarkter. Zurzeit wird dort die Hofsuche überarbeitet. Ab April ist es für die Konsumenten noch einfacher, regionale Lebensmittel im Direktverkauf und andere Dienstleistungen der Bauernbetriebe zu finden. Die neue Hofsuche ist attraktiv und modern. Es gibt die Möglichkeit mit schönen Bilder Hof und Angebot attraktiv zu präsentieren. Die Suche – eingegrenzt nach Kanton, Produkt oder Angebot – kann auch auf anderen Webseiten integriert werden. So lassen sich die Synergien in der gesamten Branche optimal nutzen. Deshalb gilt: Jetzt auf www.bauernportal.ch anmelden und von der geplanten nationalen Werbeoffensive im Sommer profitieren!

TWINT als Zusatzdienstleistung
Unbediente Hofläden oder Blumenfelder zum Selberpflücken kennen das Problem: Die Kunden möchten einkaufen, haben aber zu wenig Kleingeld, um den geschuldeten Betrag genau zu begleichen. Sie kaufen dann entweder nicht, zahlen zu wenig oder legen Zettel mit dem Schuldbetrag in die Kasse. Auch dafür hat der Schweizer Bauernverband nun eine Lösung bereit: Seit Januar können alle registrierten Bauernhöfe das bargeldlose Bezahlen mit TWINT anbieten. Dazu genügt es, sich online anzumelden und den für TWINT nötigen, wetterfesten QR-Code-Sticker gut sichtbar am Verkaufspunkt anzubringen. Die Kunden auf der anderen Seite müssen lediglich die TWINT-App herunterladen, damit den QR-Code scannen, den geschuldeten Betrag eintippen und auf «Bezahlen» klicken. Die Zahlungen werden direkt und sicher auf das Bankkonto gebucht. Das bargeldlose Einkassieren wird damit zum Kinderspiel für beide Seiten.

 

Quelle: SBV
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