UFA REVUEUFA-Revue: Fachzeitschrift für die Schweizer LandwirtschaftDetailseitenMaster

Verschiedenes 15.10.2019 16:28

Bundesrat Alain Berset mit viel Charme und Witz

Der erste grosse Höhepunkt an der OLMA ist jeweils die Eröffnungsfeier. In diesem Jahr plädierte Bundesrat Alain Berset für Kompromisse auch in der Agrarpolitik. Sondergast ist in diesem Jahr die Schweizer Volkskultur.

Die Worte der Bundesräte haben an der jeweiligen Eröffnungsfeier der OLMA grosses Gewicht. In diesem Jahr war es Alain Berset, der den Weg in die OLMA-Stadt antreten durfte, um die grösste Messe in der Ostschweiz zu eröffnen. Er war erstmals als Gast eingeladen und seine Ratskollegen hätten ihn dafür eingeschworen, beispielsweise bei der OLMA-Bratwurst auf den Senf zu verzichten. „Die OLMA ist ein Ort wo sich die Schweiz trifft. Sie ist ein Volksfest für alle Sinne und zugleich eine Leistungsschau für die Landwirtschaft“, hielt der Gesundheits- und Sozialminister fest. Bezüglich der Landwirtschaft stellte er aber auch fest, dass diese mitten in einer schwierigen Zeit steckt.

„Die täglichen Leistungen der Bauern verdient Anerkennung. Ich habe keine Angst um die neue Ausrichtung der Landwirtschaft“, so Berset weiter. Dabei spielte er den Ball auch in die Politik, welche in der Schweiz auf der Basis der Kompromisse basiert. Darin sieht er eine einfache mittlere Zufriedenheit über alle politischen Entscheide, welche die Schweiz immer wieder erfolgreich weitergebracht hat. Mit Blick auf die OLMA-Bratwurst stellte Berset fest, dass es zu Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung wortwörtlich gehört, sich Durchwursteln. Entsprechend zeigte er sich mit Wortspielereien überzeugt, dass auch für die kommende Ausrichtung der Schweizer Landwirtschaft ein guter Kompromiss zustande kommen wird.

Das Erfolgsrezept der OLMA in der arg in der Krise stehenden Messelandschaft sieht OLMA-Direktor Nicolo Paganini in ihren verschiedenen Messeprodukten mit OLMA du OFFA, welche exakt im Spannungsfeld zwischen Tradition und Erneuerung steht. Gerade mit dem Besucheransturm in Zug am Eidgenössischen Schwingfest zeigte sich für Paganini, dass Live – Erlebnisse wie sie auch an der OLMA facettenreich geboten werden gefragt sind.

Volkskultur zu Gast

In diesem Jahr nimmt an der OLMA die Schweizer Volkskultur das Ehrengastrecht wahr. Volkskultur verbindet, schafft Identitäten und ist eine Art und Weise, wie Menschen ihr tägliches Leben gestalten. „Die Kombination Tradition und Folklore passt ausgezeichnet zusammen, denn man identifiziert sich bei dem mit unserem Land und unserer Heimat“, führte Albert Vitali Präsident der IG Volkskultur Schweiz und FL aus. Mit ihrem Auftritt will die IG das Bewusstsein für die Bedeutung der Volkskultur in der Politik wie auch in den Medien stärken. 

Quelle: RoMü
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  •  Redaktion [RED]

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