UFA REVUEUFA-Revue: Fachzeitschrift für die Schweizer LandwirtschaftDetailseitenMaster

Archiv 2017 21.12.2017 11:38

Elche freuen sich auf Christbäume

«Alle Jahre wieder», beginnt ein bekanntes Weihnachtslied. Dieser Satz trifft auch auf die Elche im Wildnispark Zürich Langenberg zu. Denn jeweils Anfang Winter stellen die grossen Hirsche ihre Nahrung von Laub- auf Nadelbäume um. Sehr willkommen sind da die nicht verkauften Christbäume.
  • Elche stellen ihre Nahrung im Winter auf Nadelbäume um. (Bild: Wildnispark Zürich)

Seit Ende Oktober fressen die Elche im Wildnispark Zürich Langenberg Weisstannen und Fichten. Nadelbäume ersetzen im Winter das Laub von Salweide, Esche, Haselnuss und Ahorn. Vier bis sechs Nadelbäume frisst ein ausgewachsener Elch pro Tag. Aktuell leben vier erwachsene Elche sowie drei Jungtiere im Tierpark, der Bedarf ist also gross. Deshalb sind die nicht verkauften Christbäume, die nach dem 24. Dezember von regionalen Händlern und vom Projektsponsor Coop in den Langenberg transportiert werden, sehr willkommen. Die Elche lieben vor allem die nährstoffreichen Pflanzenteile wie Zweige, Knospen und Nadeln. Die grossen Wiederkäuer sind wahre Futterspezialisten, die ihre Nahrung ganz gezielt aussuchen. Gebrauchte Christbäume können übrigens nicht verfüttert werden. Lametta- und Wachsreste sind schädlich für die Tiere. Und der Aufwand, jeden einzelnen Baum zu kontrollieren, ist zu gross.

Quelle: Wildnispark Zürich
  • Autor/Redaktor
  •  Redaktion [RED]

    Email
Zurück zur Übersicht