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Nutztiere 13.06.2018 07:37

Erster Bio-Viehtag stösst auf grosses Interesse

Rund 800 Personen nahmen am ersten Schweizer Bio-Viehtag auf dem Burgrain im luzernischen Alberswil teil. Der Anlass bot Aktuelles rund um die Bio-Rindviehhaltung.

Im Fokus des ersten Schweizer Bio-Viehtages stand die Rindviehhaltung. An 14 Themenposten gaben Fachpersonen Auskunft und standen für Diskussionen zu Fütterung, Zucht, Tiergesundheit und Tierwohl zur Verfügung.

«Die standortgerechte Kuh muss Gras effizient in Milch und Fleisch umsetzen», sagte Josef Bircher, Präsident von Bio Luzern, gemäss Mitteilung. Was das für die Zucht bedeutet, konnten Besucherinnen und Besucher beim Themenposten «Die ideale Weidekuh» in Erfahrung bringen, der vom FiBL und Bio Luzern gemeinsam betreut wurde: Bio-Zucht muss standort- und artgerecht sein. Und da es unterschiedliche Standorte gibt, braucht es im Biolandbau auch unterschiedliche Tiertypen.

Einige Züchter waren mit ihren Herden vor Ort. Im Forum stellten Praktikerinnen und Praktiker innovative Betriebssysteme vor und gaben die Erfahrungen in Kurzreferaten weiter. Im Ausstellerbereich standen Partnerorganisationen mit Info-Ständen bereit.

«Zur Bio-Nutztierhaltung gehören viel Auslauf und standortgerechte Fütterung», erläutert Urs Niggli, Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL. «Wichtig ist auch die Zucht von robusten, anpassungsfähigen Tieren und die gute krankheitsvorbeugende Betreuung.»

Im Jahr 2020 wird dann der zweite Schweizer Bio-Viehtag stattfinden.

Quelle: LID
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