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fenaco-LANDI 02.10.2019 07:58

fenaco Landesprodukte startet grösste Photovoltaikanlage

In Bätterkinden (BE) hat fenaco Landesprodukte die bisher grösste Photovoltaikanlage der fenaco Genossenschaft in Betrieb genommen.

Die Geschäftseinheit fenaco Landesprodukte hat im Leistungszentrum Bätterkinden (BE) am 19. September 2019 eine neue Photovoltaikanlage (PVA) in Betrieb genommen. Die installierte Leistung beträgt insgesamt 1270,4 kWp und liefert eine jährliche Stromproduktion von 1,2 GWh. Diese Leistung entspricht einem durchschnittlichen Energiebedarf von rund 300 Haushalten. Mit 3970 Solarmodulen ist die Installation auf 6552 m2 Fläche die bisher grösste und leistungsfähigste PVA bei der fenaco Genossenschaft.

Bekenntnis zu nachhaltig produzierter Energie
Markus Hämmerli, Leiter fenaco Landesprodukte und Mitglied der Geschäftsleitung der fenaco Genossenschaft: «Dank der neu errichteten PV-Anlage können wir rund einen Viertel des Energiebedarfs am Standort Bätterkinden decken. Zehn Prozent der erzeugten Energie gelangt ins Übertragungsnetz. Damit unterstreichen wir unser Bekenntnis zu nachhaltig produzierter Energie aus der Schweiz.»

Die Anlage in Bätterkinden (BE) wurde von der Geschäftseinheit Areale und Technik Mittelland projektiert. Realisiert wurde sie von AGROLA innerhalb von rund drei Monaten Bauzeit. Bereits in Betrieb sind die Photovoltaikanlagen in Perroy (VD) und Charrat (VS). Am Standort Frauenfeld (TG) wird 2019 eine weitere Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Ein weiteres Projekt für den Standort Bercher (VD) ist in Planung.

Strom aus 100 Prozent Wasserkraft
Seit Anfang 2019 verpflichtet sich fenaco Landesprodukte dazu, ihre Standorte mit Strom aus 100 Prozent Schweizer Wasserkraft zu betreiben. Im Rahmen des Nachhaltigkeitsengagements der fenaco Genossenschaft macht sich eine weitere strategische Geschäftseinheit von fenaco für die CO2-Reduktion stark. So ist es unter anderem ein erklärtes Ziel von fenaco, die CO2-Emissionen bis 2020 um 15 Prozent zu senken und die Energieeffizienz bis 2022 um 20 Prozent zu steigern.

Quelle: fenaco
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