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Archiv 2017 10.04.2018 09:06

Kometian wächst weiter

Rund 60 Personen besuchten kürzlich in Baldegg LU die 3. Generalversammlung des Vereins Kometian. Im Jahr 2017 verzeichnete Kometian grosse Zuwächse.

Das Jahr 2017 war geprägt von starkem Wachstum. Sowohl der Mitgliederbestand, als auch die Anzahl geleisteter Beratungen verzeichneten eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr. Zudem wurde das Angebot auf neue Tiergattungen – Kleinwiederkäuer, Geflügel und Bienen – ausgedehnt. Entsprechende Projekte wurden in Angriff genommen, wie Tierärztin und Beratungsleiterin Nicole Studer ausführte. Um diesen Zuwachs bewältigen zu können, werden im Jahr 2018 zwei weitere Beraterinnen angestellt. So stehen aktuell über 20 ausgebildete Fachpersonen für Kometian im Beratungseinsatz. Auch für das Tessin besteht eine Beratungs-Hotline. Die Vorbereitungen für eine französischsprachige Hotline ab 2019 werden von der Geschäftsführerin, Marlis Ammann, vorangetrieben. Über den aktuellen Stand der Arbeiten im Rahmen des Ressourcenprojekts berichteten die beiden externen Fachexperten und Tierärzte Peter Rüsch (Umsetzungskontrolle) und Ariane Maeschli (wissenschaftliche Begleitung).
Das starke Wachstum erfordert, dass Kometian langfristig denkt. Präsident Werner Ammann zeigte die Finanzplanung bis zum Jahr 2025 auf. Damit weitere Teilprojekte finanziert werden können, ist die Mittelbeschaffung zu verstärken. Urs Brändli, Präsident von Bio Suisse und Thomas Oehen, Präsident der Zentralschweizer Milchproduzenten als Vertreter von zwei Hauptsponsoren, betonten in ihren Grussbotschaften, dass Kometian sehr wertvolle Arbeit leiste für die Tierhalter und zur Reduktion des Antibiotikaeinsatzes in der Schweizer Tierproduktion.

Mortellaro beschäftigt viele Veterinäre und Rindviehhalter
Am Nachmittag stand das Thema Mortellaro im Zentrum. Claudia Syring, Tierärztin beim Rindergesundheitsdienst mit Bestandesbetreuung, Klauen- und Eutergesundheit als Spezialgebiete, erörterte diese multifaktorielle Klauenkrankheit beim Rindvieh aus der Sicht der klassischen Veterinärmedizin. Marlies Tönz, Bio-Bäuerin, Tierhomöopathin und Kometian-Beraterin, beleuchtete das Thema Mortellaro aus dem Blickwinkel der Komplementärmedizin und zog dabei den Vergleich zur Moderhinke bei den Schafen.

Quelle: Kometian
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