UFA REVUEUFA-Revue: Fachzeitschrift für die Schweizer LandwirtschaftDetailseitenMaster

Verschiedenes 16.05.2019 15:18

4. Fest des Tête de Moine ist ein Erfolg

Die Vorhänge der vierten Ausgabe des Festes des Tête de Moine zum Thema Kuh sind gefallen und die Publikumsfavoriten mit der goldenen Girolle ausgezeichnet.

Das vierte Fest des Tête de Moine ging vom 3. bis 5. Mai 2019 in Bellelay über die Bühne. Es wurde von der Interprofession Tête de Moine, den Landwirtschaftskammern Jura und Berner Jura, der Fondation Rurale Interjurassienne, Jura bernois Tourisme sowie der Gemeinde Saicourt organisiert.

Über das ganze Wochenende, bei winterlichen Bedingungen zog die Veranstaltung gemäss Hochrechnung der Organisatoren rund 8000 Besucherinnen und Besucher an, was mit der 1. und 2. Ausgabe des Anlasses vergleichbar ist. Das Fest kann ebenso als Erfolg bezeichnet werden wie die zur diesjährigen Ausgabe speziell realisierten Skulpturen aus Baumwurzeln und -ästen.

Kuh Mirette, das Maskottchen des Festes, Eigentum von Christian Tschanz aus La Cibourg und Inbegriff der Sympathie des Publikums für dieses Tier, stand das ganze Wochenende über im Rampenlicht.

Die offizielle Eröffnungsfeier fand am Samstag statt. Jean-Marc Soldati, Küchenchef des Hôtel- Restaurant du Cerf in Sonceboz und Pate der Veranstaltung, bezeichnete den Tête de Moine als hochfliegenden Käse in Bezug auf die Qualität der Spezialitäten der Region, die er bevorzugt in seine Menüs integriert. Suzanne Maître-Schindelholz, Präsidentin der Westschweizer Konsumenten- Vereinigung FRC, Sektion Jura, betonte die Wichtigkeit des Tierwohls in den Augen der Konsumentinnen und Konsumenten und begrüsste die in dieser Hinsicht unternommenen Bestrebungen von den Produktionsbetrieben wie jenen des Tête de Moine. Pierre Alain Schnegg, Gesundheits- und Fürsorgedirektor des Kantons Bern, freute sich über die von der Sorten des Tête de Moine vorgestellten Massnahmen für eine bessere Nutzung des touristischen Potenzials des Maison de la Tête de Moine in Bellelay. Jacques Gerber, Wirtschafts- und Gesundheitsminister des Kantons Jura, hob die Dynamik der Produktionsregion des Tête de Moine hervor, von der auch die kürzlich eröffnete Fromagerie des Franches-Montagnes zeugt. Jean-Pierre Froidevaux, Landwirt, Künstler und Autor der Ausstellung mit Wurzel- und Astskulpturen präsentierte vier schweizweit einzigartige Werke. Carlo Schmid, Präsident der Sortenorganisation für Appenzeller Käse und Ehrengast der Veranstaltung, präsentierte die Appenzeller- Produktionsregion mit über 50 Käsereien, verriet das Geheimnis des würzigsten Käses aber nicht. Markus Gerber, Präsident des Organisationskomitees, unterstrich schliesslich die wichtige Rolle, die die Kuh in der Entwicklung und Geschichte der Region gespielt hat, und den Respekt, den sie verdient.

Die Fotoausstellung von Robert Spaderna zum Thema «Die Kuh» sowie die Auftritte von Nicolas Senn, talentierter Appenzeller Hackbrettspieler, und des Chlustobelchor aus dem Appenzellerland fanden beim Publikum grossen Anklang.

Die Fondation Rurale Interjurassienne organisierte eine Käsedegustation, bei der das Publikum die Tête de Moine der verschiedenen Produzenten der Region nach dem offiziellen Degustationssystem des Schweizer Wettbewerbs der Regionalprodukte beurteilen durfte. Die Publikumspreise gingen an die Käserei La Suze, Corgémont, für den Tête de Moine AOP Classic, und Tête de Moine AOP Reserve.

Zudem erkoren das Publikum und eine Expertenjury die drei schönsten Käseplatten, die im Rahmen dieses zum zweiten Mal organisierten internationalen Wettbewerbs realisiert wurden, an dem zwölf Teilnehmende aus sechs verschiedenen Ländern gegeneinander antraten. Die Gewinner des Käseplatten-Wettbewerbs sind: 1. Romain Bürki (CH-Delémont), 2. Esther Infanger (CH-Engelberg), 3. Camille Longin (F-Vernon). Sie erhielten eine von Métafil-laGirolle SA hergestellte goldene, silberne bzw. bronzene Girolle.

Auch die von den Landwirtschaftskammern organisierten Aktivitäten wie die Ausstellung von Bauernhoftieren oder der Brunch am Sonntagmorgen mit rund 300 Teilnehmenden kamen beim Publikum sehr gut an.

Das Organisationskomitee dankt allen Partnern und Freiwilligen, die zum Erfolg des Festes beigetragen haben, und lädt bereits zur nächsten Ausgabe des Festes am ersten Maiwochenende 2020 ein.

Die Fotoausstellung «Die Kuh» und die meisterhaften Skulpturen aus Baumwurzeln und -ästen können noch bis Ende Oktober im Maison de la Tête de Moine besucht werden.

Quelle: Interprofession Tête de Moine
  • Autor/Redaktor
  •  Redaktion [RED]

    Email
Zurück zur Übersicht