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Archiv 2017 13.12.2017 08:26

Neue Energiezentrale in Gossau

Am 11. Dezember fand der Spatenstich für den Bau der neuen Energiezentrale der Schlachtbetrieb St. Gallen AG statt. Anwesend waren unter anderem Vertreter der Ernst Sutter AG, die Bauleiterin des Projekts ist.

Die Ausmasse der neuen Energiezentrale der Schlachtbetrieb St. Gallen AG (SBAG), welche direkt bei der Haltestelle Schlachthofstrasse in Gossau entsteht, ist beeindruckend: Alleine der Heisswasserspeicher misst über 16 Meter. Im Brennraum werden künftig naturbelassene Waldhackschnitzel zur Erzeugung von rund 200 Kubik Heisswasser verbrannt. Dieses Heisswasser gelangt über ein Fernwärmenetz entlang der gesamten Schlachthofstrasse und sorgt neben der SBAG auch bei ihrer Miteigentümerin und Nachbarin Ernst Sutter AG in den Betriebsstätten Suttero und Gemperli sowie beim Detailhändler Spar für warme Büros, Betriebsräume und Prozessanlagen. «Die Leitungen des bestehenden Fernwärmenetzes müssen so oder so ersetzt werden. Nun hat sich die SBAG im Zuge der geplanten Sanierung entschieden, die bisherige Heizung durch eine moderne und CO2-neutrale Schnitzelheizung zu ersetzen», kommentiert Stefano Martinetti, Leiter Areale und Technik der Ernst Sutter AG sowie Leiter dieses Leuchtturmprojekts, die Gründe für den Neubau. Bereits jetzt stellt die SBAG der Ernst Sutter AG via Fernwärmenetz Heisswasser zur Verfügung – neu ist dieses gänzlich CO2-neutral erzeugt.

Inbetriebnahme im Frühjahr 2019
Die Bauherrin der Energiezentrale ist zwar die SBAG, technisch umgesetzt und geleitet wird das Bauprojekt jedoch von der Ernst Sutter AG. Das Unternehmen verfügt nicht nur über das benötigte Bauland, sondern auch über das nötige Know-how und die Erfahrung, um dieses Leuchtturmprojekt erfolgreich zu realisieren. Zudem ist die neue Energiezentrale ganz im Sinne der Nachhaltigkeitsbestrebungen der Ernst Sutter AG und natürlich auch der SBAG. In Betrieb genommen wird die neue Energiezentrale voraussichtlich im Frühjahr 2019.

Quelle: Ernst Sutter AG
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